Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Wildberg Das Kleeblatt eröffnet neue Ausblicke

Von
Ortskundige Mitglieder der drei Schwarzwaldvereins-Ortsgruppen im Stadtgebiet führten die Wanderer Richtung Stadtteile. Foto: Geisel Foto: Schwarzwälder Bote

Vier Touren, die ein vierblättriges Kleeblatt bilden, drei davon neu aufgelegt: Bei der 13. Kleeblattwanderung in Wildberg war selbst für eingefleischte Wanderfreunde wieder viel Neues dabei. Am Sonntag hieß es: Wanderschuhe an und los!

Wildberg. Vom Kloster ging es in vier Richtungen über die Wildberger Gemarkung – eine Tour je Stadtteil, jede geführt von ortskundigen Mitgliedern der örtlichen Schwarzwaldvereins-Ortsgruppen, so viel ist gleich geblieben. Doch die weiter entfernten Stadtteile waren in den Vorjahren gar nicht oder nur am Rande erreicht worden. Das änderte sich dieses Jahr dank neu aufgelegter Routen und einem Bus-Shuttle.

Nach Schönbronn ging es in diesem Jahr vom zentralen Treffpunkt am Kloster aus erst mal mit dem Bus, sodass der Startpunkt die dortige Kirche war. Rainer Dengler leitete die Interessierten von dort aus Richtung Heiligenbach, in die Lützenschlucht und zur Klosteranlage zurück. Über möglichst viele Graswege beging die Gruppe ihren Abstieg. Damit hatten es die Teilnehmer von Tour eins erstmals wirklich nach Schönbronn geschafft, wie Dengler erzählt.

Auf Tour drei eröffnete sich den Teilnehmern ein ganz neuer Blick. Albert Schultheiß und Rolf Seyboldt geleiteten die Gruppe auf neue Pfade, die unter anderem auf den Wächtersberg führten. Von dort konnten die Wanderer die Kernstadt, Sulz und Gültlingen überblicken.

Die neue Runde kam gut an, erzählt Schultheiß. Zum ersten Mal habe es die Tour-3-Gruppe wirklich nach Sulz geschafft. Auch die Wanderer seien zufrieden gewesen – und der Blick vom Wächtersberg wunderschön.

Tour vier startete ebenfalls mit einer Shuttle-Fahrt. Das Ziel: der Gültlinger Sportplatz. Von dort aus führten Wilhelm Mohr, Martin "Märde" Erl und Sven Bacher durch den ganzen Ort, lieferten Erklärungen und Geschichten zu verschiedenen Orten und Gebäuden und dazu noch eine historische Gegenüberstellung mit Bildern vergangener Zeiten. Nach dieser historischen Ortsrunde ging es zurück Richtung Kloster Reuthin. In früheren Jahren hatte es die Gültlinger Tour nur bis zur Transportbetonmischanlage geschafft, erzählt Mohr. "Das war sicher recht interessant für den ein oder anderen", so Erl zum geschichtlichen Teil der Wanderung.

Bei Tour zwei, der in Richtung Effringen, war zumindest fast alles beim Alten geblieben, da es die einzige für Kinderwagen geeignete Strecke in dem Quartett ist. Für die Teilnehmer war es trotzdem etwas Neues, erzählt Wanderführer Peter Korbel. Wegen der Baustelle hat die Gruppe einen etwas anderen Weg eingeschlagen. Ein wenig abgekürzt wurde auch, da es gerade bei der Hitze für die Kleinen unter den Wanderern doch etwas viel wurde. Dafür konnten aber beispielsweise Kastanien gesammelt, Totholz bestaunt und die Aussicht genossen werden.

Im Kloster erwarteten die Trachtengruppe mit einer Stärkung und die Stadtkapelle, dirigiert von Achim Olbrich, mit Musik die fleißigen Wanderer zurück. Marsch, Polka und Walzer standen auf dem Programm.

Bei dem sonnig-warmen Wetter war die Kleeblattwanderung gut besucht. Etwa 100 Teilnehmer waren auf allen vier Routen auf Tour. Zurück im Kloster begrüßten die Gruppen noch mal etwa 50 Personen mehr.

Artikel bewerten
0
loading

Ihre Redaktion vor Ort Nagold

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.