Das Gültlinger Rathaus soll nach seiner Sanierung einer multifunktionalen Nutzung zugeführt werden – von der auch die Volkshochschule profitieren könnte.Foto: Priestersbach Foto: Schwarzwälder Bote

Volkshochschule: Neue Zweigstellenleiterin stellt sich vor

Wildberg. "Ich bin engagiert und will in Wildberg viel tun – aber ich laufe in meinen eigenen Fußstapfen", erklärte die neue Wildberger Volkshochschulleiterin Angelika Keis bei ihrer Vorstellung im Gemeinderat. Zum Jahresbeginn hatte die 54-jährige Dozentin für Sprachen mit Wohnsitz in Gültlingen die VHS-Leitung vor Ort übernommen – und damit die Nachfolge von Astrid Korbel angetreten.

Teilnehmer wünschenPräsenzunterricht

Wie Angelika Keis in ihrem ersten Tätigkeitsbericht mitteilte, waren seit Februar keine VHS-Kurse in Präsenz möglich, aber auch nach Pfingsten sei noch eine gewisse Zurückhaltung bei den Anmeldungen spürbar gewesen. Für das neue Programm in Herbst und Winter lautet das Wunschziel: "Wir wollen den Unterricht und die Vorträge in Präsenz veranstalten, das wird auch von den Teilnehmern so gewünscht." Klar sei aber, dass es im Fall der Fälle auch eine Option gebe, in den Online-Modus zu wechseln.

Nach wie vor verfügt die VHS in der Schäferlaufstadt über kein eigenes Domizil. Deshalb sei man ständig auf der Suche nach Veranstaltungsorten und Unterrichtsräumen im gesamten Stadtgebiet. Allerdings habe sich jetzt im Sitzungssaal des Gültlinger Rathauses eine gute Möglichkeit aufgetan, so Angelika Keis. Bekanntlich soll das Rathaus ja im Zuge der Ortskernsanierung modernisiert werden.

Bürgermeister Ulrich Bünger sprach jetzt erst einmal von einem "sehr guten Stabwechsel" bei der Wildberger Volkshochschule. Allerdings hätte er der neuen VHS-Leiterin einen anderen Start gewünscht, als von Corona ausgebremst zu werden. Mit Blick auf das Gültlinger Rathaus sprach er von einer guten Richtung, denn dort sei eine multifunktionale Nutzung der Räume möglich.

Gemeinde willRohdiamanten schleifen

Ulrich Bünger betonte: "Das Rathaus in Gültlingen ist ein Rohdiamant, den wir schleifen wollen." Erklärtes Ziel sei es, die Liegenschaften zu bespielen, die von der Stadt gehalten werden wollen.

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