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Wildberg Bewährtes bewahren und Neues ausprobieren

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Konrektor Jochen Fouquet hieß die Gäste des Festakts willkommen und kündigte die Redner an. Fotos: Stadler Foto: Schwarzwälder Bote

Mit einem Festakt, der neben Grußworten und Ansprachen zahlreiche künstlerische Beiträge aus dem Spektrum des Bildungsprofils beinhaltete, wurde die Geburtstagsfeier zum 50-jährigen Bestehen der Schule eingeläutet.

Wildberg. Mehrere Stücke der Theater-AG am Bildungszentrum Wildberg bildeten den Rahmen der Jubiläumsfeier, zu der sich Vertreter der benachbarten Schulen, ehemalige Schulleiter, Vertreter aus der Politik und des Schulamtes sowie zahlreiche Ehrengäste eingefunden hatten, um gemeinsam mit allen Verantwortlichen der Realschule gemeinsam auf das Jubiläum anzustoßen. Konrektor Jochen Fouquet begrüßte die Gäste, bat die Redner ans Mikrofon und verzichtete auf eine durchgängige Moderation.

Zunächst gab Schulleiter Eugen Blumenstock mit seiner Festrede den Auftakt zu einer "lauten" Feier, die im Anschluss an den offiziellen Teil in ein großes Geburtstagsfest auf dem ganzen Campus mündete. Blumenstock blickte auf die erfolgreiche Schulgeschichte in den vergangenen 50 Jahren und zeigte sich erfreut über den Abschluss der umfangreichen Baumaßnahmen im Außenbereich. Mit 509 Schülern sei das seitdem vergangenen Schuljahr als Realschule mit 43 Lehrkräften geführte Bildungszentrum gut aufgestellt und dürfe sich über gestiegene Schülerzahlen freuen. Der Schulleiter will auch in Zukunft die bewährte pädagogische Arbeit in neue Entwicklungen und Strukturen einbringen. Sein Dank galt der Stadt Wildberg als Schulträger, allen voran Bürgermeister Ulrich Bünger und den Gemeinderäten.

Bünger: "Ein Lebensraum für Schüler und Lehrerkollegium"

Bürgermeister Bünger zitierte in seinem Grußwort aus der Ortschronik über die Schulen im 20. Jahrhundert, weg von der Lateinschule zur Realschule und ihr Ende sowie der Zerstörung des Schulhauses im Zweiten Weltkrieg. Auch die Pläne für ein "Ländliches Bildungszentrum" auf dem Schafscheurenberg, fanden in diesem historischen Dokument ihren Niederschlag. Dort wurde im Jahr 1968 der Schulbetrieb aufgenommen.

"Der campusartige Aufbau des Bildungszentrums Wildberg strahlt ein besonderes Ambiente aus, dient nicht nur der Wissensvermittlung, sondern dient auch als Lebensraum für Schüler und Lehrerkollegium", so Bünger. Er ging auf die bemerkenswerten Erfolge des Bildungszentrums ein, die aufgrund eines gut umgesetzten pädagogischen Konzeptes seitens der Lehrer mit Herzblut erreicht worden seien. Auch sei die Realschule technisch enorm gut ausgestattet mit zwei Servern, 85 PCs, 20 Notebooks, 32 Tablets und vier WLAN-Hotspots. Außerdem sei die neue Außengestaltung mit ihren Sitzgelegenheiten im ganzen Schulhof von den Schülers sehr gut angenommen worden.

Volker Traub, Leitender Schulamtsdirektor beim Staatlichen Schulamt Pforzheim, bescheinigte dem Bildungszentrum Wildberg ein hohes Ansehen mit großer Wertschätzung und besten Zukunftschancen durch wettbewerbsfähige Bildung am Puls der Zeit. Er sieht die starke Realschule als idealen Türöffner für die Arbeitskräfte der Zukunft, die auf eine duale Ausbildung zusteuern.

Zwischen den Redebeiträgen sangen Emelie Anna Krusche und Annabelle Axt "Titanium" von David Guetta sowie "Je ne parle pas français" von Namika. Begleitet wurden sie dabei von Lehrer Andreas Huß am Klavier. Einen weiteren musikalischen Leckerbissen bot Jonathan Brose am Cello mit "Love Story Theme" und "Czardas". Alle Schüler erhielten viel Applaus.

Der heiterste Redebeitrag kam von Heike Müller, der geschäftsführenden Schulleiterin der Wildberger Schulen. Sie verglich das Gebäudeensemble des Bildungszentrums Wildberg mit einem "kleinen afrikanischen Dorf", das in der Mitte des Campus einen Chill-Bereich beinhaltet und ausreichend Platz für Bewegung bereithält. Trotz der enormen Veränderung in den vergangenen 50 Jahren wurde viel Neues probiert, aber auch Bewährtes bewahrt, wobei die gesellschaftlichen Veränderungen berücksichtigt worden seien.

Schuldekan Thorsten Trautwein beglückwünschte die ganze Schule zu dem tollen Geburtstags-Programm und erklärte den Begriff Bildung über die deutsche Mystik im Sinne von "Einbildung Gottes in der Seele des Menschen", was viel mit dem Wert und der Würde des Menschen zu tun habe. Mit einem Segen schloss er sein Grußwort, bevor die Theater-AG einen weiteren Auftritt absolvierte und alle Gäste zur Party auf dem ganzen Campus einlud.

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