Sebastian Baur (von links), Margot Mohr, Maximilian Ormos und Ulrich Bünger freuen sich auf das Stadtradeln 2021 in Wildberg. Foto: Geisel

Von Mitte Juni bis Mitte Juli 2020 ist Wildberg erstmals beim Stadtradeln angetreten. Die fleißigsten Radler erhielten nun ihre Auszeichnung – pünktlich zum Start der zweiten Runde der Aktion, die vom 14. Juni bis zum 4. Juli läuft.

Wildberg - Bei den Männern hat Sebastian Baur beachtliche 1052 Kilometer während des Aktionszeitraums auf dem Rad zurückgelegt. Zudem war das von ihm gegründete Team, das "Racing Team Gültlingen", das beste in der Teamwertung.

Im Radius von etwa 100 Kilometern war Baur auf seinem leichten Rennrad unterwegs. Zweimal verschlug es ihn auch an den Bodensee. "Radfahren hebt einfach die Stimmung", erzählt Sebastian Baur. Und in Zeiten von Corona besonders wichtig: Es ist als Individualsport möglich. Als begeisterter Radsportler misst der Gültlinger seine Kilometer immer. Aufgrund von Kurzarbeit sei er noch deutlich aktiver gewesen als sonst. Etwa ein Viertel seiner im ganzen Jahr zurückgelegten Kilometer auf dem Rad hat er während des Stadtradelns zurückgelegt.

Zweitbeste Stadtverwaltung

Die beste unter den Frauen kommt ebenfalls aus Gültlingen: Margot Mohr. Sie fuhr nach Herrenberg zur Arbeit und schaffte es damit auf 717 Kilometer. Ihre Kilometer hat sie bisher nie gemessen, doch durch das Stadtradeln hat Mohr "schon ein bisschen Ehrgeiz entwickelt". Beide wollen übrigens beim diesjährigen Stadtradeln wieder mitmachen.

2020 traten in Wildberg elf Teams an. Das erstplatzierte "Racing Team Gültlingen" brachte es auf 6628 Kilometer und holte damit in der Kreiswertung Platz 13. Die Freiwillige Feuerwehr Wildberg holte mit 5206 Kilometern Platz zwei. Die Stadtverwaltung Wildberg schaffte es mit 3966 Kilometern auf Platz drei und schnitt als zweitbeste Stadtverwaltung im Kreis ab.

Bewegung auf dem Rad tut einfach gut. Das wissen auch Bürgermeister Ulrich Bünger und der Kulturbeauftragte Maximilian Ormos. Beide freuen sich schon, dass Wildberg dieses Jahr zum zweiten Mal dabei ist. Vom 14. Juni bis zum 4. Juli zählt jeder geradelte Kilometer. Teams können sich schon jetzt anmelden unter www.stadtradeln.de/wildberg.

Wer in der Region bleibt, kann selbst hier noch vieles Neues auf dem Rad entdecken, berichtet Bürgermeister Bünger aus eigener Erfahrung. "Da hat sich vieles spontan ergeben." Dank vieler Radwege kommt man auch überall gut durch. "Das macht richtig Laune. Man bekommt den Kopf frei und hat etwas Sportliches getan." Zudem kommt man auf dem Rad auch schneller von A nach B und genießt dabei Aussicht und Natur.

Für Maximilian Ormos erschlossen sich ebenfalls neue Wege und tolle Gegenden in der Region. Die "Hemmschwelle" Komme ich mit dem Rad dort hin? sinkt, dank des Stadtradelns. Man stellt fest: Es geht. Auch er war beim Stadtradeln letztes Jahr dabei und nutzte das Rad, um zur Arbeit zu kommen. Das sind doch gute Gründe, in diesem Jahr beim Stadtradeln anzutreten. Natürlich geht es auch darum, sich mit anderen zu messen und den Vergleich zu sehen. Doch unterm Strich ist vor allem wichtig, sich sportlich zu betätigen und dabei Spaß zu haben.

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