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Wildberg Abrisspläne für die alte Effringer Schule

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Das im frühen 19. Jahrhundert errichtete alte Effringer Schulgebäude wird abgebrochenFoto: Priestersbach Foto: Schwarzwälder Bote

Der Stadtteil Effringen stand quasi im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses in Wildberg. Themen waren dabei der Abbruch des einstigen Schulhauses in der Ortsmitte sowie die Umsetzung des Brandschutzkonzepts in der Effringer Grundschule.

Wildberg. Im Rahmen der städtebaulichen Zielsetzungen für die Innenentwicklung soll das Anfang des 19. Jahrhunderts errichtete frühere Effringer Schulgebäude abgebrochen werden, dessen marode Bausubstanz keine wirtschaftliche Möglichkeit zum Gebäudeerhalt zulässt. In den vergangenen Jahrzehnten diente es auch schon der Feuerwehr oder der Musikschule als Unterbringungsmöglichkeit oder Domizil, und zuletzt erfolgte eine Nutzung als Flüchtlingsunterkunft.

Café wäre wünschenswert

"Für die ältere Effringer Generation hat das Schulgebäude schon noch eine historische Tradition", weiß Ortsvorsteher Uwe Traub. Jetzt hoffe man im Ort allerdings auf eine Mehrzwecknutzung, wobei ein Café oder eine anderweitige gewerbliche Nutzung wünschenswert wäre, so der Ortsvorsteher.

Wie Bauamtschef Arthur Sadlers in der Sitzung mitteilte, waren drei Angebote für die Abbrucharbeiten im Rathaus eingegangen, wobei die Firma Walter aus Emmingen mit 45 634 Euro das günstigste Angebot vorgelegt hatte. Als positiven Aspekt bezeichnete der Bauamtsleiter den Umstand, dass der Gebäudeabbruch mit 40 Prozent aus dem Förderprogramm Entwicklung ländlicher Raum bezuschusst werde. Der Abbruch soll samt der angrenzenden Garage erfolgen, weil das Grundstück nur dann sinnvoll nutzbar sei, wenn alles komplett abgerissen wird. Und so fiel der Beschluss im Gremium einstimmig aus.

Ebenso einstimmig gaben die Räte anschließend grünes Licht für die weitere Umsetzung des Brandschutzkonzepts an der Effringer Grundschule. "Dieses Projekt begleitet uns schon länger, und wir wollen es nun zum Abschluss bringen", machte Bürgermeister Ulrich Bünger deutlich. Nachdem in den Sommerferien die entsprechenden Arbeiten im Gebäude durchgeführt wurden, soll nun in den Herbstferien noch eine Fluchtsteganlage im Außenbereich angebracht werden. "Da wurde eine gute Lösung gefunden", erklärte Ortsvorsteher Uwe Traub, zumal der Turnraum unter dem Dach ohne die Fluchttreppe nicht mehr genutzt werden durfte.

Ergebnis fällt knapp aus

Günstigster Bieter war die Firma Brenner aus Rottenburg zum Angebotspreis von 68 198 Euro, wobei es Erhard Schulz schade fand, dass das Ergebnis so knapp ausfiel. Immerhin lag das Angebot eines örtlichen Unternehmens nur 0,67 Prozent über dem Angebot der Firma Brenner. "Das können wir so stehen lassen, aber kommentieren können wir es nicht", merkte Bürgermeister Ulrich Bünger zum Hinweis von Schulz an. Allerdings machte er in diesem Zusammenhang deutlich, dass Skonto-Nachlässe nicht in die Wertung von Angeboten einbezogen werden dürften.

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