Auch Torhüter Joacim Eriksson, der bisher eine glänzende Saison spielt, zählt zu den großen Schwenninger Hoffnungsträgern in der Pre-Playoff-Serie gegen Wolfsburg. Foto: Roland Sigwart

Die beiden Pre-Playoff-Kontrahenten im Vergleich. Wolfsburg hat bisher das beste Unterzahlspiel der DEL. Wie die beiden Trainer ticken. Der Rückblick auf die vier Duelle.

Ab diesem Mittwoch duellieren sich die Wild Wings mit den Grizzlys Wolfsburg in der Pre-Playoff-Serie. Wir vergleichen beide Teams in verschiedenen Bereichen. Wolfsburg schloss die DEL-Hauptrunde auf Platz 8 mit 73 Punkten und 156:153 Toren ab. Die Wild Wings wurden Neunter mit 72 Zählern und 147:157 Toren.

 

Die Trainer

Steve Walker schaffte in seinem dritten Jahr bei den Wild Wings den dritten Playoff-Einzug in Folge. Die Erfahrung spricht für den Schwenninger Coach.

Tyler Haskins ist erst vor zwei Wochen nach Wolfsburg als Trainer zurückgekehrt. Der frühere Grizzlys-Spieler gilt in Wolfsburg als Legende, hat im und um das Team eine neue Euphorie entfacht.

Die Torhüter

Joacim Eriksson (Wild Wings/Fangquote: 91,1 Prozent/7. Platz DEL) und Dustin Strahlmeier (Wolfsburg/91,6 Prozent/5. Platz) spielen jeweils eine starke Saison, sind auch die großen Hoffnungsträger in ihren Teams.

Die Top-Verteidiger

Bei den Wild Wings verzeichnen Eric Martinsson (20 Assists/5 Tore) und Kapitän Thomas Larkin (15/4) in der Verteidigung die besten Werte. Bei Wolfsburg zählen Ethan Prow (24/2) und Keaton Thompson (14/8) zu den stärksten Abwehr-Akteuren.

Die Top-Stürmer

Bei den Wild Wings sind aktuell von der Statistik her Kyle Platzer (28 Assists/9 Tore), Alex Karachun (14/21) und Tyson Spink (14/17) die stärksten Offensiv-Kräfte.

Intern bei Wolfsburg führen hier die erfahrenen Matt White (30/15), Tyler Gaudet (29/14) und Kapitän Spencer Machacek (20/19) die Stürmer-Liste an.

Die Special Teams

Die Wild Wings nehmen nach der Hauptrunde im Powerplay Platz acht mit 21,52 Prozent Erfolgsquote ein. Wolfsburg ist Vierter mit 23,02 Prozent.

Im Unterzahl-Spiel stehen die Schwenninger nach der Hauptrunde auf Rang neun mit 76,62 Prozent Erfolgsquote. Wolfsburg ist stärkstes Penalty-killing-Team der Liga mit 83,33 Prozent.

Bully-Statistik

Beide Teams haben sich in der Hauptrunde in diesem Bereich nicht mit Ruhm bekleckert: Wolfsburg ist Letzter mit nur 46,63 Prozent Erfolgsquote – ein Platz davor steht Schwenningen (13.) mit 46,68 Prozent.

Die Strafbank

Nach der Hauptrunde belegt Wolfsburg mit 476 Strafminuten gesamt Rang sechs. Die Wild Wings kassierten 520 Minuten und nehmen Rang neun ein.

Die Duelle in der Hauptrunde

Am 26. September verloren die Wild Wings in Wolfsburg mit 1:4. Dann folgten aber drei Schwenninger Siege: 30. November, daheim: 3:2; 6. Januar, daheim: 4:3 nach Penaltyschießen und ein 4:2 in Wolfsburg am 25. Februar.