Die 28. Minute läuft in Ingolstadt. Schwenningens Verteidiger Dylan Yeo (links) geht im Duell mit Brandon DeFazio gleich folgenschwer zu Boden. Foto: Eibner

Eishockey: Spieler verletzt sich in Ingolstadt. Vielleicht kommt Ersatz.

Jetzt kommt es gerade hart für die Wild Wings. In Ingolstadt kassierten sie am Dienstagabend (1:3) ihre zweite Niederlage in Folge. Dazu fällt nach Benedikt Brückner nun mit Dylan Yeo ein zweiter Verteidiger etwa drei Woche lang aus.

Nichts übers Knie brechen

Yeo zog sich beim Gerangel mit dem Ingolstädter Brandon DeFazio eine Unterkörperverletzung (aber keine Knieblessur) zu, nachdem er unglücklich mit dem Bein im Fallen umgeknickt war.

Die Schwenninger verfügen zur Stunde somit nur noch über fünf "gelernte" Verteidiger. Manager Christof Kreutzer sondiert bereits den Markt, möchte aber zusammen mit Coach Niklas Sundblad die Entscheidung, ob tatsächlich Ersatz für Yeo kommt, nicht übers Knie brechen. "Wir müssen dies, auch aus wirtschaftlichen Gründen, genau überlegen. Benedikt Brückner und Dylan Yeo könnten ja Mitte Februar zurück sein. Vielleicht überbrücken wir auch diesen Engpass."

Zu wenig Effektivität

Neben der personell schlechten Nachricht zeigte sich Wild-Wings-Coach Niklas Sundblad insgesamt mit dem Auftritt seines Teams gegen die Panther nicht zufrieden. "Ingolstadt war in den ersten zehn Minuten schneller und spritziger als wir. Joacim Eriksson hat uns in dieser Phase im Spiel gehalten. Wir haben dann zwar besser ins Spiel gefunden und ein gutes zweites Drittel gespielt, aber wir müssen mehr Tore machen. Ingolstadt hat aber auch gut verteidigt." Mitausschlaggebend dafür, dass seine Mannschaft am Ende nicht mehr herankam, war für den Schwenninger Coach auch die Tatsache, dass sein Team im Schlussabschnitt ein doppeltes Überzahlspiel nicht nutzen konnte. "Wir müssen nun schauen, dass wir schnell wieder in die Erfolgsspur zurückfinden", fordert der Schwede.

Angreifer Tyson Spink zeigte sich nach dem Schlusszeichen selbstkritisch. "Wir müssen vor dem gegnerischen Tor einfach wieder härter arbeiten. Das war heute zu wenig von uns." Auch Assistenz-Kapitän Alex Weiß war unzufrieden: "Wir haben kein gutes Spiel gemacht."

Etwas unter Zugzwang

Für die Wild Wings geht es am Samstag (17.30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers weiter. Wollen die Schwenninger in der Gruppe Süd an den Spitzenteams München und Mannheim dranbleiben, hilft nur ein Sieg weiter.

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