Will Weber lässt die Muskeln spielen: Der Eishockeyprofi wirkte für die Firma Sikla in einem Werbevideo mit. Foto: dPictures

Das Unternehmen Sikla aus VS-Schwenningen arbeitet für eine Werbekampagne mit dem Sportler zusammen. Die Spezialisten für Befestigungslösungen fanden: Das passt bestens.

Seit fünf Jahren ist Will Weber einer der wichtigsten Akteure in der Defensive der Wild Wings. Der Abwehrspezialist hat schon hunderte Spiele für das Schwenninger Profiteam absolviert – und jetzt zeigt er sich auch noch von einer anderen sportlichen Seite. Das Unternehmen Sikla hat den Kufen-Crack nämlich für einen Werbespot engagiert: Zu sehen ist er da, wie er sich in einer Industriehalle das verpackte Material für ein neues Montagesystem schnappt. Statt Schlittschuhen trägt der 36-jährige US-Amerikaner Arbeitshandschuhe – und statt mit Pucks hantiert er mit Montageverbindern.

 

Die Handgriffe sitzen beim 1,93 Meter großen Sportler, er führt ein Profil flugs in einen Verbinder ein, dreht die Schraube an – ein „Klick“, und alles sitzt.

Ein paar Handgriffe später ist aus einzelnen Teilen ein stabiles, dreidimensionales Traggerüst entstanden, an dem der muskulöse Athlet sich zu Klimmzügen aufschwingt.

Minimalistisches Prinzip

Das, was er da aufgebaut hat, ist – so umschreibt Sikla das Produkt selbst – ein „innovatives, modulares Montagesystem, das für moderne Befestigungs- und Rohrleitungsprojekte konzipiert wurde“. Das kompakte Baukastensystem arbeitet nach einem minimalistischen Prinzip, was eine schnelle, flexible Montage von 3D-Strukturen erlauben soll. Das System wird im Rohrleitungsbau, Anlagenbau und in der technischen Gebäudeausrüstung verwendet, insbesondere, wenn 3D‑Tragwerke gefragt sind.

Das Herz der Werbekampagne ist der Film mit Eishockeyprofi Weber. Wie aber kam dieser Kontakt überhaupt zustande? Diese Frage kann Sikla-Kundenmanager Markus Zahn beantworten.

Bei einem Sponsorentreffen Ende 2024 in den Räumlichkeiten von Sikla, bei dem auch die Wild-Wings-Spieler und andere Verantwortliche vor Ort waren, sei die Idee aufgekommen, Will Weber an dem System Klimmzüge machen zu lassen, „damit man sieht, dass das Profil was aushält“, erläutert Markus Zahn.

Beim Videodreh lässt sich der Sportler zeigen, ob er am Gestänge eine gute Figur macht. Foto: dPictures

Außerdem wird auch verdeutlicht, dass selbst Laien das System leicht zusammenbauen können: „Damit zeigen wir: Mit ganz wenigen Produkten kann man hier ganz leicht 3D-Konstruktionen bauen.“

Die „Challenge“ läuft weiter

Das Marketing-Team beließ es aber nicht nur bei dem Film, sondern hängte auch gleich noch eine „Klimmzug-Challenge“ dran. An der konnte sich zum Beispiel schon beteiligen, wer bei diversen Kundenveranstaltungen am Sikla-Stand vor Ort war, zuletzt zum Beispiel bei Sommerfesten in den Abhollagern der Firma Pfeiffer & May.

Wer schafft die meisten Klimmzüge? Sikla-Mitarbeiter Markus Zahn motiviert die Kunden, es einmal selbst zu versuchen. Foto: Daniela Schneider

Und das Ganze geht noch weiter: In verschiedenen, regionalen Fitness-Studios läuft der Wettbewerb noch eine ganze Weile lang. Unter dem Motto: „Wer schafft mehr Klimmzüge als Will Weber?“ können sich Menschen mit Kraft an dem Sikla-Gestänge messen und am Ende neben Ruhm und Ehre auch noch Sachpreise gewinnen.

Das Unternehmen Sikla

Portfolio
Sikla bietet modulare Befestigungslösungen und Serviceleistungen unter anderem für die technische Gebäudeausrüstung, als Systemlösungen für Industrie und Anlagenbau, Schiffsbau und Offshore an – von der detaillierten Planung über die Logistik bis hin zur Montage, Wiederverwertung und Wiederverwendung.

Historie
Gegründet wurde das familiengeführte Unternehmen im Jahr 1967 in Hausen ob Verena durch Namensgeber Sighart Klauß – als klassischer „Garagenbetrieb“. In den 1980er-Jahren erfolgte dann ein Teil-Umzug nach Schwenningen an den verkehrsgünstig gelegenen Standort In der Lache mit bester Bundesstraßen-Anbindung. Vor einigen Jahren wurde hier erweitert und der Standort Hausen schließlich aus Praktikabilitätsgründen aufgegeben. Standort
Der Standort in VS-Schwenningen ist der zentrale Standort und Schlüsselpunkt für Entwicklung, Produktion und Logistik. Über 67 Prozent der Sikla-Produkte sind laut Unternehmensangaben „Made in Germany“, zu 90 Prozent wird in Europa gefertigt. Weitere Sikla-Standorte sind Hagen in Norddeutschland mit einem Betriebs- und Kundencenter und Wels in Österreich, wo die Landesgesellschaft Sikla Austria gerade ein neues Logistik- und Verwaltungszentrum baut. In Ländern, in denen Sikla keinen eigenen Gesellschaften unterhält, arbeitet man mit Partnern zusammen.

Beschäftigte
Deutschlandweit hat das Unternehmen rund 300 Mitarbeiter, 170 arbeiten am Standort Schwenningen direkt für die Sikla GmbH, und etwa 60 Beschäftigte sind hier zudem für das Service-Headquarter tätig. Weltweit hat Sikla eigenen Angaben zufolge rund 800 Beschäftigte.