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Wild-Wings Sorge wegen drohendem Corona-Lockdown

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Niklas Sundblad (links) geht zur Stunde nicht davon aus, dass das DEL-Vorbereitungsturnier wieder gestrichen wird. (Archivfoto) Foto: Eibner

Gemischte Gefühle bei den Schwenninger Wild Wings in diesen Tagen. Einerseits freuen sich Trainer Niklas Sundblad und sein Team sehr auf die Spiele beim Magenta-Sport-Cup – andererseits schauen die Verantwortlichen mit Sorgen auf den Bund-Länder-Gipfel.

Banges Warten

Der Wellenbrecher-Lockdown dürfte wohl an diesem Mittwoch bei der Bund-Länder-Konferenz in Berlin beschlossen werden. Und da auf der Liste auch das Thema "Veranstaltungen" von Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits ausgesprochen wurde, diskutiert man bei den Wild Wings intern seit Montag, was für Konsequenzen dies wieder für ihren Sport haben könnte.

Der Magenta-Sport-Cup mit den acht DEL-Teams wirft bereits seine Schatten voraus. Dass das Turnier (Start am 11. November) im Rahmen des geplanten Wellenbrecher-Lockdown wieder in den Papierkorb fällt, halten die Schwenninger Verantwortlichen um Geschäftsführer Christoph Sandner und Sport-Manager Christof Kreutzer zwar eher für unwahrscheinlich. Dass aber selbst die bisher erlaubten 100 Zuschauer bei den drei Vorrunden-Heimspielen von den Behörden wieder gestrichen werden, hält Christoph Sandner "nach dem aktuellen Stand der Fallzahlen-Entwicklung schon für möglich. Aber wir müssen es abwarten. Ganz ohne Zuschauer das Turnier zu spielen, wäre auf jeden Fall wieder ein Rückschlag für unsere Planungen", so der Wild-Wings-Geschäftsführer.

Wichtige Wettkampfpraxis

Niklas Sundblad denkt positiv. Der Wild-Wings-Coach geht zur Stunde nicht davon aus, dass das DEL-Vorbereitungsturnier wieder gestrichen wird. "Dieses Turnier ist für unsere Spieler etwas Licht im Tunnel in diesen sehr schwierigen Zeiten. Endlich haben die Jungs ein nächstes Ziel, auf das sie hinarbeiten können. Sie brauchen nach dem vielen Training unbedingt wieder Wettkampfpraxis und Wettkampfhärte", betont der Schwede.

Aufgrund der weiterhin bei den Wild Wings herrschenden Kurzarbeit-Regelung wurde das Trainingspensum in dieser Woche unten gehalten. Ab Montag möchten Niklas Sundblad und sein neuer Co-Trainer Gunnar Leidborg den Schwenninger Kader gezielt auf die Spiele beim Magenta-Sport-Cup vorbereiten. "In den vergangenen Wochen hat die Mannschaft neben der Konditionsarbeit viele technische Übungen auf dem Eis absolviert und kleinere Spielformen", berichtet Niklas Sundblad.

Verteidiger Benedikt Brückner freut sich ebenso sehr darauf, wieder "richtig spielen" zu können. "Ich habe so eine schwierige Zeit noch nie in meiner Karriere erlebt. Wir stehen ja immerhin seit Mitte April in der Vorbereitung. Mental gibt es bei so einer langen Wartezeit auf die Saison zwar auch mal Hochs, aber auch einige Tiefs. Endlich haben wir wieder ein erstes Ziel vor Augen."

Auch Athletik-Trainer Hendrik Kolbert spricht von einer "sehr, sehr schwierigen Vorbereitung. Die Spieler sind insgesamt konditionell in einem sehr guten Zustand. Aber aufgrund der Kurzarbeit müssen wir individuell die Trainingspläne laufend wieder neu anpassen und teilweise auch abändern". Dass der Magenta-Sport-Cup nun laufen soll, ist auch für Hendrik Kolbert eine Erleichterung. "Ich freue mich sehr für die Spieler, die monatelang ohne Spielpraxis waren. Ich hoffe nur, dass die Politik dem Eishockeysport nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht."

"Wertvoller Testlauf"

Christof Kreutzer freut sich ebenso sehr darauf, "beim Turnier unsere Mannschaft endlich spielen zu sehen". Für den neuen Manager der Wild Wings ist es aber nicht nur ein Vorbereitungsturnier auf die ab 18. Dezember geplante DEL-Saison, "sondern auch ein wertvoller Testlauf, um die Hygiene-Maßnahmen in unserer Arena auf Herz und Nieren zu prüfen. Dies möglichst mit Zuschauern", denkt der gebürtige Uerdinger weiterhin positiv.

"Wenn das Turnier erfolgreich und ohne Zwischenfälle läuft, dann wäre es ein guter Schritt in Richtung der neuen Saison."

Keine Zahlen

Geschäftsführer Christoph Sandner möchte zum jetzigen Zeitpunkt keine Zahlen zum Magenta-Sport-Cup benennen. Klar ist, dass es für die acht Teams vom Hauptsponsor – alle Spiele werden live auf Magenta Sport übertragen – Antrittsgelder gibt. Diese sind aber auch mit den dann wieder zeitweise regulären Spielergehältern gegenzurechnen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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