Die Nummer 39 überwanden die Wolfsburger am Sonntagabend nicht. Wild-Wings-Keeper Marvin Cüpper hielt stark und feierte seinen ersten Shutout im Schwenninger Trikot. Foto: Eibner

Ein besseres Premiere-Wochenende gibt es für das neue Schwenninger Trainergespann Christof Kreutzer/Steffen Ziesche nicht. Nach dem 3:2 am Freitag in Düsseldorf besiegten die Wild Wings am Sonntag auch daheim Wolfsburg mit 1:0.

Es war nach sieben Wochen nun das zweite Sechs-Punkte-Wochenende für die Wild Wings in dieser Saison und es war der erste Shutout des starken Torhüters Marvin Cüpper im Schwenninger Trikot. Dieser lobte sein Team nach dem Arbeitssieg gegen die Grizzlys: "Insgesamt haben wir ein Superspiel gemacht und sehr oft die Scheibe gut rausbekommen." Coach Christof Kreutzer sieht Team nun auf dem "richtigen Weg. So wollen wir Schritt für Schritt weitermachen. Wir sind heute defensiv sehr gut gestanden, Marvin hat grandios gehalten".

"Wir wollen an unsere gute Leistung gegen Düsseldorf nun anknüpfen. Wolfsburg ist ein Top-Team, aber wir haben ja in dieser Saison bereits bewiesen, dass wir auch gegen die Spitzenmannschaften punkten können", betonte Schwenningens Verteidiger Maximilian Adam vor dem ersten Bully am Sonntag.

Spornberger fällt auch aus

Neben John Ramage (Oberkörperverletzung), der bereits in Düsseldorf gefehlt hatte, musste Wild-Wings-Coach Christof Kreutzer nun gegen die Grizzlys aus dem gleichen Grund auch auf seinen zuletzt gut spielenden Verteidiger Peter Spornberger verzichten. Damit war Kreutzer gezwungen, Angreifer Marius Möchel wieder einmal zurück in die Abwehr zu ziehen. Und somit wurde für den in Düsseldorf noch zuschauenden Stürmer Maximilian Hadraschek in der dritten Angriffsreihe neben Daniel Pfaffengut und David Cerny wieder ein Platz frei.

Strahlmeier gefordert

Die Wild Wings waren in der Anfangsphase gegen die Norddeutschen sehr präsent. Schon nach wenigen Sekunden vergaben Max Görtz und auch Ken André Olimb gegen den Ex-Schwenninger Torhüter Dustin Strahlmeier die erste Chancen. Aber die Wolfsburger steigerten sich in den Folgeminuten, überholten Schwenningen in der Schussstatistik (12:8 nach dem ersten Drittel). Torlos ging es in die erste Pause. Wild-Wings-Kapitän Travis Turnbull forderte sein Team auf: "Wir müssen in den nächsten 40 Minuten wieder mehr aufs Tor schießen."

Max Görtz trifft zum 1:0

Beide Teams neutralisierten sich zunächst im Mitteldrittel. Dann gab es eine Strafzeit für Gästespieler Jordan Murray (27:03). Die Wild Wings schafften eine Minute später die 1:0-Führung durch das neunte Saisontor von Max Görtz aus kurzer Distanz. Wolfsburg erhöhte den Druck im Schlussabschnitt. Aber die Wild Wings verteidigten schlau, mit Leidenschaft und hatten auch bei den Aluminiumtreffern von Fabio Pfohl (45.) und dem Ex-Schwenninger Anthony Rech (56.) etwas Glück. Am Ende stand ein verdienter Heimsieg für das Schwenninger Team, das vor allem auch taktisch und strafentechnisch sehr diszipliniert aufgetreten war.

Statistik

Wild Wings – Wolfsburg 1:0 (0:0, 1:0, 0:0). Tore: 1:0 Görtz (28:03/5:4). Strafen: Wild Wings: 2 – Wolfsburg: 4. Schiedsrichter: Marc Iwert/Lukas Kohlmüller. Zuschauer: 2329.