Tylor Spink (blaues Trikot) vor Panther-Torwart Olivier Roy. Foto: Sigwart

Eishockey: Bei den Wild Wings passt gegen Augsburg fast alles. Jetzt geht es zu Red Bull München. 

So spielt eine Spitzenmannschaft der DEL! Abgezockte Wild Wings ließen dem direkten Play-off-Kontrahenten Augsburg beim 4:0 keine Chance.

"Wir hatten eigentlich das ganze Spiel unter Kontrolle, haben uns nie von den Panthern aus der Ruhe bringen lassen. Das 4:0 ist auch in der Höhe verdient", brachte der erneut stark in der Verteidigung agierende Marius Möchel den siebten Saisonerfolg der Schwenninger auf den Punkt.

Da passte es an diesem nahezu perfekten Montagabend, dass Möchel seine starke Leistung mit seinem ersten Saisontreffer krönte. Es war nicht die einzige Premiere am zwölften Spieltag. So freute sich Torwart Joacim Eriksson über sein erstes Shutout im Schwenninger Trikot. "Natürlich fühle ich mich sehr gut", stellte der Schwede die Leistung des gesamten Teams in den Vordergrund. "Wir haben das Zentrum geschlossen, insgesamt sehr gut verteidigt", verwies der 30-Jährige auch auf die zahlreichen Blocks seiner Verteidiger.

Doch diese hatten auch noch Zeit, sich entscheidend in die Offensive einzuschalten. Nicht nur Marius Möchel netzte per Blueliner ein, sondern auch Emil Kristensen bejubelte seine Schwenninger Torpremiere. "Es war sehr schön, einmal wieder zu treffen", wurde es nach dem wichtigen 1:0-Überzahlschlenzer des Dänen für die Wild Wings gegen bemühte, aber insgesamt vor allem im Powerplay sehr harmlose Panther einfacher.

Kein Wunder, dass sich der Augsburger Coach Tray Tuomie nach der Klatsche ärgerte. "Wir haben kein Überzahltor geschossen, als es notwendig war. Es war aber eine enge Partie", hatte der Augsburger Coach so die Schussstatistik im Blick. 66 Versuche standen am Ende bei den Gästen auf dem Zettel, lediglich 44 auf Seiten der Wild Wings, die zudem mehr Strafen kassierten und auch in der Bullybilanz (26:37) den Kürzeren zogen.

Alles nebensächlich, wenn am Ende ein verdienter 4:0-Heimsieg auf dem Konto steht. "Zwei Überzahltore, das Unterzahlspiel war stark und auch bei 5:5 hat es gepasst", lobte Coach Niklas Sundblad seine Truppe für "eines der bisher besten Saisonspiele". Der Schwede geht übrigens davon aus, dass das Rennen um die Play-off-Plätze bis zum letzten Hauptrundenspieltag spannend bleibt.

München-Spiel bei uns im Liveticker

Zunächst steht bereits am Donnerstag (18.30 Uhr) das nächste Spiel in München an. Dann könnte Daniel Weiß schon sein Debüt feiern. Sundblad plant Weiß erst einmal als Stürmer ein. "Daniel ist ein Schwenninger Junge. Ich freue mich sehr, dass er zurückgekommen ist", sieht der Trainer die Wild Wings nun noch stärker im Kampf um die Play-offs aufgestellt.

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