Der interne Konkurrenzdruck nimmt bei den Wild Wings zu. Stürmertalent David Cerny (links) wird nun erst einmal für die Freiburger Wölfe auflaufen. Foto: Sigwart

Die Wild Wings starten ihre "englische Woche" in der DEL mit dem Heimspiel am Mittwoch (18.30 Uhr) gegen den Tabellenneunten Düsseldorfer EG. Der neue Angreifer Jordan George kann aufgrund der strengen Corona-Wechselbestimmungen noch nicht sein Debüt feiern.

Eine vollgepackte zweite Wochenhälfte steht den Wild Wings nun bevor. Nach dem Heimduell gegen den Tabellenneunten Düsseldorf kommen am Freitag (19.30 Uhr) die Kölner. Am Sonntag (19 Uhr) läuft für das Team von Sportdirektor und Trainer Christof Kreutzer das Derby in Mannheim. Am kommenden Montag wird auch der zweite Teil des Schwenninger Kaders geboostert, weshalb die Mittwoch-Partie gegen Augsburg (auf den 11. Januar terminiert) nun erst am 18. Februar ausgespielt wird.

Gute Stimmung und erhöhter Konkurrenzdruck

Die Trainingssteuerung wird angesichts dieses Programms deshalb zu einer kniffligen Angelegenheit: "In kurzen Sequenzen arbeiten wir gerade an den Dingen, die noch nicht so rundlaufen", gewährt Christof Kreutzer einen Einblick. Aber er freut sich nicht nur über die positive Stimmung in seinem Kader, sondern auch darüber, dass der interne Konkurrenzdruck durch die beiden Neuzugänge Brett Pollock und Jordan George zugenommen hat. George kann allerdings gegen die DEG noch nicht sein Debüt feiern, da der bisherige Freiburger Top-Scorer zunächst die strengen Corona-Wechselbedingungen mit zwei PCR-Tests durchlaufen muss. Gegen Köln dürfte er dann am Freitag aber erstmals im Schwanen-Trikot zu sehen sein. Aufgrund des vergrößerten Kaders wird Talent David Cerny nun erst einmal weitere Spielpraxis beim Schwenninger Kooperationspartner Freiburg sammeln.

Düsseldorfer sitzen gefühlt in einer Achterbahn

Die Wild Wings wollen den Schwung aus drei Siegen in den vergangenen drei Spielen mit ins Duell gegen Düsseldorf nehmen. Die Ergebnisse der beiden ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison: Am 19. September unterlagen die Neckarstädter in Düsseldorf mit 1:2 – am 19.November feierte Christof Kreutzer seine Trainerpremiere mit dem Team bei seinem Ex-Klub mit einem 3:2-Erfolg. Die Düsseldorfer legten in der ersten Dezemberhälfte zunächst sechs Siege in Folge hin – dann kassierten sie fünf Niederlagen in Serie. Christof Kreutzer erwartet ein schweres Spiel für sein Team: "Wir müssen versuchen, der DEG schnell ihre Spielfreude zu nehmen."

25 Corona-Fälle bei den Iserlohnern

Vom Begriff "Spielfreude" sind die Iserlohn Roosters aktuell meilenweit entfernt. Bei ihnen wird das interne Corona-Problem immer größer. Die Sauerländer haben angesichts von 25 Fällen (!) im Team und im Umfeld nur noch vier spielfähige Akteure. Die für Mittwoch terminierte Partie gegen Krefeld ist bereits abgesagt. Immer kurioser werden für die Roosters die Termine ihrer Spielverlegungen. Zum Beispiel sitzen die Iserlohner in nur 24 Stunden (28./29. Januar) gleich zweimal gegen Straubing nach.