Jordan Murray befindet sich nach dem dramatischen Zwischenfall am Dienstag im Klagenfurter Klinikum auf dem Weg der Besserung. Was sein Klagenfurter Kapitän berichtet.
Das Allerwichtigste vorab: Dem früheren Schwenninger Verteidiger Jordan Murray (jetzt EC Klagenfurter AC) geht es nach dem dramatischen Zwischenfall am Dienstag in Klagenfurt – der Ex-Wild-Wing musste nach einem Herzstillstand auf der Spielerbank wiederbelebt werden – wieder besser. Nicht zuletzt auch die Wild Wings hatten sofort nach den schlimmen Nachrichten die besten Genesungswünsche an Jordan Murray geschickt.
Murrays neues Klagenfurter Team zeigte sich beim ersten Training nach dem medizinischen Notfall am Donnerstag erleichtert darüber, dass der Verteidiger im Klinikum schon wieder auf Nachrichten reagiert und sogar seinen Teamkollegen „normal zurückgeschrieben“ habe, berichtet Klagenfurts Kapitän Clemens Unterweger gegenüber der österreichischen „Kronen Zeitung“.
„Wie Stunden angefühlt“
Der Schock bei der Mannschaft und im Club, so wird Clemens Unterweger weiter zitiert, sitze aber immer noch tief. Unterweger erinnerte sich auch an die dramatischen Minuten unmittelbar nach dem Zusammenbruch von Jordan Murray am Dienstagabend im Playoff-Spiel gegen Fehérvár. Die rund 20 Minuten bis zur Entwarnung hätten sich für die Spieler und alle Beteiligten wie Stunden angefühlt. Große Anerkennung sprach der Kapitän den Ersthelfern aus, die seinem Teamkollegen das Leben gerettet hätten. Dass sich der Zustand von Jordan Murray nun verbessere, komme für Clemens Unterweger beinahe einem Wunder gleich.
Die am Dienstag zunächst abgebrochene Viertelfinalserie in der ICE Hockey League zwischen Klagenfurt und Fehérvár wird an diesem Sonntag in Klagenfurt neu gestartet. Clemens Unterweger stellt aber gegenüber der „Kronen Zeitung“ auch klar, dass jeder Spieler selbst entscheiden muss, ober er mental bereit sei, diese besondere Herausforderung, jetzt wieder zu spielen, annehmen möchte. Alle hoffen sehr, dass der Genesungsprozess bei Jordan Murray weitere Fortschritte macht.
In den kommenden Tagen kann Jordan Murray zunächst von der Intensivstation im Klinikum Klagenfurt auf die normale Station verlegt werden.