Am 25. Januar unterlagen die Wild Wings in Straubing mit 3:4. Hier versucht Alex Weiß (links), die Abwehr der Tigers zu überwinden. Foto: Eibner

Eishockey: Wild-Wings-Coach warnt vor Straubings aggressiver Spielweise. Duell am Mittwoch. 

Am Mittwoch geht es für Wild-Wings-Coach Niklas Sundblad und sein Team zu den Straubing Tigers. Vor dem dritten Aufeinandertreffen der Saison warnt der Trainer des DEL-Klubs aus Schwenningen vor allem vor der aggressiven Spielweise der Niederbayern.

Am Mittwochabend (20.30 Uhr) kommt es in der DEL-Gruppe Süd zum dritten Aufeinandertreffen der Schwenninger Wild Wings und der Straubing Tigers. Die Schwenninger Bilanz aus den bisherigen beiden Duellen: ein 5:2-Sieg in der heimischen Helios-Arena und eine 3:4-Niederlage in Straubing. Diese zwei Partien allein bestätigen eindrucksvoll den Trend der bisherigen Saison: Der kommende Gegner der Schwenninger ist ein starkes Heimteam.

"Wir haben im Januar zu spüren bekommen, wie aggressiv Straubing in eigener Halle auftritt. Für uns wird es wieder darauf ankommen, aus einer stabilen Defensive heraus zu agieren und das Umschaltspiel nach vorne schnell zu gestalten", blickt Wild-Wings-Coach Niklas Sundblad am Dienstag auf die kommende Begegnung. Dabei vertraut der Übungsleiter dem gleichen Personal, das zuletzt einen 4:1-Heimsieg gegen Nürnberg einfahren konnte. "Die Aufstellung mit sieben Verteidigern und zwölf Angreifern hat sich bewährt", so Sundblad. Die individuelle Zeit auf dem Eis konservativ anzusetzen, erlaube es seinen Spielern, über die gesamte Spielzeit hinweg genug Kraft zu haben, verrät der Coach. "Mit dem letzten Spiel bin ich zufrieden", lobte Sundblad seine Mannschaft

Während die Wild Wings also mit Rückenwind in das dritte Duell mit Straubing gehen, ist die Lage bei den Gastgebern etwas prekärer. Seit dem Heimsieg über Schwenningen am 25. Januar mussten sich die Tigers fünfmal in Serie geschlagen geben. Zuletzt standen für den Tabellensechsten der Gruppe Süd (15 Punkte aus 15 Spielen) zwei Auswärtsspiele in Ingolstadt an. Beide Partien gegen den ERC gingen jedoch nur knapp nach Penaltyschießen verloren.

Eine Hiobsbotschaft mussten die Schwenninger Wild Wings noch vor der Partie in Straubing hinnehmen. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, hat sich Verteidiger Emil Kristensen im Training eine Oberkörperverletzung zugezogen und wird den Schwenningern mehrere Wochen fehlen. Man habe sich für eine konservative Behandlung entschieden, heißt es in der Mitteilung. Allerdings sei es durchaus realistisch, dass Kristensen noch in dieser Saison sein Comeback feiern wird.

Während die Wild Wings sich auf ihren Einsatz in Straubing vorbereiten, gab die DEL indes bekannt, dass alle 14 Vereine ihre Anträge zur Teilnahme an der Lizenzprüfung für die kommende Saison fristgerecht beim Ligabüro in Neuss eingereicht haben. Für den Fall ihrer sportlichen Qualifikation als Meister der DEL2 haben auch die Bietigheim Steelers, die Löwen Frankfurt und die Kassel Huskies entsprechende Anträge eingereicht.

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