Sehr schöne Nachrichten: Nach viermonatiger verletzungsbedingter Pause steht U23-Angreifer Philip Feist, der eine glänzende Vorsaison spielte, vor seiner Rückkehr. Foto: Jonas Brockmann/Eibner-Pressefoto

Warum sich Chefcoach Steve Walker über diese Rückkehr so sehr freut. Weshalb dieser spielfreie Freitag so wichtig ist. Was planen die Wild Wings am Sonntag gegen die Tigers?

Für die Wild Wings (10./48) geht es nach ihrem spielfreien DEL-Freitag am Sonntag (19 Uhr) daheim gegen das Top-Team aus Straubing weiter. Nur noch sechs Partien stehen für die Schwenninger bis zur Olympia-Pause an. Die Straubing Tigers gewannen am Dreikönigstag mit 4:1 gegen die Adler Mannheim und rückten damit auf Tabellenplatz zwei vor. An diesem Freitag empfangen die Niederbayern München, während sich das Team um Chefcoach Steve Walker sehr darüber freute, in den vergangenen Tagen etwas die Akkus nach intensiven Wochen aufladen zu können.

 

Klar ist, dass im Kampf um einen der Pre-Playoff-Plätze jeder Punkt nun für die Schwenninger zählt. Kurios: Die Schwäne werden es in diesem Monat ausschließlich nur noch mit den Top-6-Teams zu tun haben. Für Arkadiusz Dziambor macht es aber keinen Unterschied, ob gegen Dresden oder gegen Straubing gespielt wird: „Jedes Spiel in der DEL ist schwer. Bis zur Olympia-Pause werden die Spiele noch härter und aggressiver geführt werden“, ist sich das Schwenninger Verteidiger-Talent sicher.

Philip Feist – Comeback nach vier Monaten

Doch ein kurzer Kameraschwenk zurück in die Helios Arena an diesem Donnerstag: Kurz vor dem Mittagessen. Die Mannschaft hat ihr Training bereits beendet. Aber der lange verletzte Philip Feist legt zusammen mit Skills-Coach Kevin Richter auf dem Eis wieder eine Zusatzeinheit ein, „donnert“ viele Scheiben auf das Tor. Der U23-Stürmer, der in der vergangenen Saison überragend spielte, ist nach seiner schweren Verletzung (Sprunggelenks-Fraktur) nach viermonatigem Aufbau-Training zurück und könnte am Sonntag gegen Straubing wieder spielen.

Steve Walker freut sich über diese Rückkehr besonders, aber nicht nur, weil ein U23-Stürmer in der Aufstellungstaktik nach dem Reglement dem Schwenninger Coach nun natürlich neue Optionen anbietet: „Philip ist für unser Team sehr wichtig, weil er einige Stärken hat. Natürlich wollen wir nach so einer langen Pause nicht gleich die Erwartungen hochschrauben, aber es ist schön, dass Philip zurück ist.“ Sollte es mit seinem Einsatz am Sonntag schon klappen, dann dürfte Schwenningens Nummer 9 in einer Angriffsreihe mit Mirko Höfflin und Hakon Hänelt gegen Straubing auflaufen.

Was Steve Walker gegen Straubing fordert

Der zuletzt wieder formstarke Tyson Spink muss auf jeden Fall aufgrund einer muskulären Verletzung nun aussetzen. Deshalb plant Walker eine Angriffsreihe mit Tylor Spink, Phil Hungerecker und Tim Gettinger. Zach Senyshyn (krank) und Will Weber (Handverletzung) fallen weiterhin aus.

In den beiden bisherigen Saisonduellen verkauften sich die Wild Wings gegen spielerisch starke Straubinger insgesamt positiv: Am 10. Oktober verlor Schwenningen am Pulverturm unglücklich mit 0:1 – am 21. November siegten die Schwäne nach einer starken Heimleistung mit 4:1. Coach Steve Walker blickt auf den dritten Vergleich: „Es wird auch wichtig sein, dass wir gegen dieses für mich forechecking-stärkste Team der Liga sauber unsere Breaks aus dem eigenen Drittel spielen.“