Schwerstarbeit für die Wild Wings: Kyle Platzer (links) im Duell gegen den Iserlohner Robin Norell. Am Ende gewann Schwenningen mit 3:2. Foto: Roland Sigwart Photographie

Am Sonntag muss nur noch das Heimrecht geklärt werden. Wild Wings besiegen am vorletzten DEL-Hauptrundentag Iserlohn mit 3:2. Wolfsburg bezwingt Köln mit 8:5.

Die Wild Wings haben am vorletzten DEL-Hauptrundentag in der ausverkauften Helios Arena gegen Iserlohn mit 3:2 gewonnen und bleiben vor dem „Finale“ am Sonntag Achter (72 Punkte). Wolfsburg bezwang am Freitagabend Köln mit 8:5 und ist weiterhin Neunter (71). Damit steht fest: Am kommenden Mittwoch startet die Pre-Playoff-Serie (Modus „Best of 3“ zwischen Schwenningen und Wolfsburg. Das Heimrecht wird am letzten Hauptrundenspieltag an diesem Sonntag geklärt. Nürnberg trifft als fesstehender Zehnter in den Pre-Playoffs auf Bremerhaven oder Berlin.

 

Karachun verlängert

Vor dem Spiel der Wild Wings gegen Iserlohn gab es für die Fans eine tolle Kunde vom Hallensprecher: Top-Scorer Alexander Karachun, der zuletzt auch andere Angebote aus der DEL hatte, verlängerte seinen Vertrag. Nach dem wichtigen Sieg gegen Iserlohn sagte Karachun: „Wir haben heute nach zwei Rückstanden großen Charakter gezeigt.“

Bei den Wild Wings behielt Coach Steve Walker die gleiche Formation, die am Sonntag Augsburg mit 2:1 besiegt hatte. Bei den Iserlohnern, für die die Saison gelaufen ist, stand Hendrik Hane im Tor.

Die Sauerländer hatten in den ersten Minuten mehr vom Spiel, ohne allerdings die ganz großen Chancen herauszuspielen. Diese besaß bei den Wild Wings Kyle Platzer. Die Gastgeber fanden nun besser ins Spiel.

Aber in der 11. Minute schoss Eric Cornel im Powerplay das 1:0 für die Gäste. Die Antwort der Schwäne folgte schnell: In der 13. Minute traf Tyson Spink (Sein 200. DEL-Punkt) zum 1:1.

Doch in diesem Moment führte Schwenningens Direktkonkurrent Wolfsburg daheim schon mit 4:0 gegen Köln!

In der ersten Pause in der Helios Arena (1:1) wurde Tyson Spink von „Magenta Sport“ noch einmal auf seinen 200. DEL-Punkt angesprochen: „Ja, für Tylor und mich ist Schwenningen eine zweite Heimat geworden. Wir freuen uns darauf, wieder in den Playoffs dabei zu sein.“

Iserlohn lässt nicht locker

Sebastian Uvira hatte gleich nach Beginn des Mitteldrittels eine tausendprozentige Chance vor dem leeren Iserlohner Tor. Die Roosters kämpften sich weiter ins Spiel rein, machten den Schwenningern das Leben schwer. Diese kassierten prompt in der 25. Minute das 1:2.

In Wolfsburg schwammen die Haie währenddessen eine Aufholjagd und glichen tatsächlich Ende des zweiten Drittels gegen die Grizzlys zwischenzeitlich zum 4:4 aus. Aber die Grizzlys stellten dann auf 5:4. Die Wild Wings mussten mit dem 1:2 in die letzte Pause. Völlig verrückt.

Phil Hungerecker trifft entscheidend

Im Schlussdrittel waren nur 15 Sekunden gespielt, da schlug Alex Karachun mit seinem 100. DEL-Tor zum wichtigen 2:2 zu. Die Wild Wings bauten sehr viel Druck auf.

Die Wolfsburger gingen mit 6:5 gegen Köln in Führung. Um 21.50 Uhr bebte die Helios Arena, denn die Schwäne lagen 1:41 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit durch Phil Hungerecker mit 3:2 in Führung. Punktlandung.

Statistik

Wild Wings – Iserlohn 3:2 (1:1,0:1, 2:0).

Tore: 0:1 Cornell (10:08/5:4 – Assist: Salsten), 1:1 Tyson Spink (12:56 – Tylor Spink, Hungerecker), 1:2 Thomas (24:34/5:4 – Fischbuch), 2:2 Karachun (40:15 – Szwarz), 3:2 Hungerecker (58:19 – Uvira).

Strafen: Wild Wings: 4 – Iserlohn: 4. Schiedsrichter: Kozari/Huber. Zuschauer: 5100 (ausverkauft)