Auch auf ihn ruhen große Hoffnungen: U20-Angreifer Louis Majher durfte in der Vorbereitung sogar im Training bei den Wild Wings sein Können zeigen. Foto: Roland Sigwart

Am Wochenende geht es mit den beiden Heimspielen gegen Ingolstadt los. Die Play-offs sind für das neuformierte Team um Coach Wayne Hynes das große Ziel.

Die U20 der Wild Wings Future steht vor ihrem dritten Jahr in der DNL. Zweimal erreichten die Schwenninger Talente das Play-off-Viertelfinale. Dies gilt auch in der Saison 2024/25 als das große Ziel.

 

Doch Coach Wayne Hynes ist kurz vor dem Start noch zurückhaltend: „Wir haben ein neues Team und wissen zu diesem Zeitpunkt noch nicht genau, wo wir leistungsmäßig stehen. Wenn wir erneut in die Play-offs kommen, wäre dies großartig.“

Los geht es am Wochenende mit den beiden schweren Heimspielen gegen den ERC Ingolstadt (Samstag, 17 Uhr /Sonntag, 12 Uhr). „Das ist gleich ein Gegner, den ich am Ende weit vorne in der DNL erwarte“, betont der Schwenninger Coach.

Der Kader

Keine Überraschung: Die U20 erhält personell in jedem Sommer ein neues Gesicht. Bei den Schwenningern verabschiedeten sich Leistungsträger wie Colin Schlenker, Lukas Gaus oder auch Christian Sprez. Vom U17-Jahrgang rückten sieben Spieler nach, darunter mit Angreifer Lasse Naumann auch ein Talent, das bereits zum erweiterten Kader der deutschen Jugend-Nationalmannschaft zählte. Sechs externe Neuzugänge kamen.

Die großen Eckpfeiler im neuformierten Team könnten Torhüter Steve Majher sowie die Angreifer Leon Bauhof und Louis Majher werden. Dieses Trio trainierte in der Vorbereitung auch zeitweise zur Sichtung bei den Wild Wings mit.

Coach Wayne Hynes lobt seine Jungs für eine „sehr gelungene Vorbereitung“. Foto: Roland Sigwart

Als spannende Frage gilt, inwieweit die Verteidigung höchsten DNL-Ansprüchen genügt. „Das werden wir in den kommenden Wochen sehen, wie stabil unsere Abwehr mit vielen neuen Spielern ist“, betont Wayne Hynes.

Die U20 der Wild Wings ist natürlich mit diesem Umbruch natürlich kein Einzelfall in der DNL. Alle Mannschaften verändern sich altersbedingt. Erst in ein, zwei Monaten werden die jungen Neckarstädter sehen, wo sie leistungsmäßig genau einzuordnen sind.

Die Vorbereitung

Wayne Hynes lobt sein Team für eine sehr intensive und gelungene Vorbereitung. Charakterlich seien seine Jungs stark: „Sie haben hervorragend mitgezogen, auch wenn wir phasenweise richtig Gas gegeben haben. Wir haben eine gute Grundlage für die Saison gelegt.“

Rein von den Ergebnissen her hätte es bei den Turnieren in Rapperswil (Schweiz) und in Ostrau (Tschechien) mit jeweils nur einem Sieg besser laufen können, doch für Wayne Hynes war die Entwicklung seiner Mannschaft bei diesen beiden Events vordergründig wichtig. „Wir sind auch auch sehr gute Gegner getroffen.“

Am vergangenen Wochenende besiegten die Schwenninger in einem Testspiel den DNL-Mitkonkurrenten Bietigheim mit 5:3 und gewannen auch gegen den DNL-Drittligisten Ravensburg deutlich. „Ingolstadt zum Auftakt wird natürlich eine ganz andere Hausnummer für uns. Die beiden Heimspiele werden für uns noch einmal wichtige neue Erkenntnisse bringen. Ein erfolgreicher Start wäre gut für das Selbstvertrauen“, so der Coach.

Der Modus

Viel geändert – im Vergleich zum Vorjahr – hat der DEB beim Spielbetrieb der DNL nicht. Die U20 wird sich zunächst in der Findungsgruppe A 2 mit dem ERC Ingolstadt, der Düsseldorfer EG, den Eisbären Juniors Berlin, dem ESV Kaufbeuren, den jungen Starbulls aus Rosenheim, dem ERC Dresden und dem ERC Iserlohn in Hin- und Rückspiel messen. Die jeweils besten vier Mannschaften der beiden Findungsgruppen A ziehen in die Hauptrunde ein und ermitteln die Play-off-Teilnehmer. Neu ist aber, dass die Mannschaften, die es auf Anhieb nicht in die Hauptrunde schaffen, über eine Qualifikationsgruppe doch noch die Play-offs erreichen können.

Für die Schwenninger U20 gilt aber: Möglichst den direkten Weg in die attraktiven K.o-Spiele im März schaffen.

Der Kader

Tor:  Steve Majher, Bruno Cicek (neu von der Düsseldorfer EG) und Christian Goss.

Verteidigung: Florian Firnkorn, Finley Kopf, Elias Pata (Schweden), Fynn Rödel, Maximilian Spitz, Daniel Ulrich, Jozef Vlcek (Lausitzer Füchse) und Jason Zrinski. Angriff: Leon Bauhof, Paul Bechtold, Moritz Beer, Samuel Heck, Damian Hrabcak (Pilsen/Tschechien), Nikita Kling. Louis Majher, Yannick Moder, Lasse Naumann, Noe Schuchewytsch (Frankreich), Erik Schuler, Jegor Sobolev (Litauen), Raik Wadowski. Trainer: Wayne Hynes und Peter Schuster.