Kurios: Die U17 verliert ihre beiden Heimspiele gegen die Eisbären Juniors jeweils nach Penaltyschießen.
Attraktive Heimspiele hatten die Teams der Schwenninger U20 und der U17 am Wochenende in der Helios Arena.
U20 – DNL-Meisterrunde
Die Schwenninger holten am Samstag im ersten Heimspiel gegen den deutschen Titelfavoriten Köln (1:2 nach Verlängerung) zumindest einen Punkt. Moritz Beer (5.) hatte die Wild Wings Future nach fünf Minuten mit 1:0 in Führung gebracht. Die Junghaie glichen (20.) durch Rik Gaidel zum 1:1 aus. Die Gastgeber konnten den Kölnern in der Folgezeit ein Duell auf Augenhöhe liefern. In der fälligen Overtime traf Rik Gaidel für die Rheinländer zum 2:1-Sieg.
Am Sonntag war bei den jungen Wild Wings die Luft im zweiten Spiel gegen Köln etwas raus. Am Ende stand eine klare 0:4-Heimniederlage. Die U20 rangiert auf Platz fünf.
Das sagt Wayne Hynes
Die Kritik von Coach Wayne Hynes hielt sich in Grenzen: „Wir haben gesehen, dass es zwischen uns und dem momentan besten Team in Deutschland bei der U20 doch noch einen Unterschied gibt. Wir haben am Samstag eine gute Leistung gezeigt, sind aber noch nicht so weit, um innerhalb von zwei Tagen – so wie Köln – hintereinander so ein Tempo mitzugehen. Die Jungs können aus diesen beiden Spielen gegen Köln viel lernen.“
Die U17 – DEB-Meisterrunde
Am Samstag verlor die Schwenninger U17 gegen die Eisbären Juniors mit 3:4 nach Penaltyschießen. Nach nur 48 Sekunden hatte Yannick Moder die Schwenninger mit 1:0 in Führung gebracht. Marcel Lehmann (13.) erhöhte auf 2:0.
Im Mitteldrittel glichen die Berliner zum 2:2 aus. Adrian Kuhn erzielte (54.) das 3:2, doch die jungen Eisbären erzwangen mit dem 3:3 (56.) das Penaltyschießen. Hier traf Gregor Stocker entscheidend zum 4:3 für Berlin.
Am Sonntag zogen die Schwenninger mit 2:3 nach Penaltyschießen den Kürzeren.
In der 18. Minute hatte Adrian Kuhn zum 1:0 für die Neckarstädter getroffen. Florian Firnkorn (33.) erhöhte auf 2:0. Doch die Eisbären Juniors antworteten bis zur 58. Minute mit dem 2:2. Ein weiteres Penaltyschießen wurde fällig: Peer-Mika Puttkammer traf hier entscheidend für Berlin. Die U17 ist nach diesem Wochenende Sechster.
Das sagt Sebastiano Lo Castro
„Schade, dass wir jeweils eine 2:0-Führung nicht verteidigen konnten“, bilanzierte U17-Coach Sebastiano Lo Castro. „Die Jungs haben gut gespielt, aber es ist war deutlich zu sehen, wir gut ausgebildet die Berliner Spieler sind.“