Stepan Gerlach (rechts) will mit der Schwenninger U20 den Spitzenreiter Bad Tölz ärgern. Foto: Michael Kienzler

Nicht nur die U17 setzt dabei auf den Heimvorteil, auch die U20 und die Fire Wings spielen in der Helios Arena.

"Wir haben vier Punkte hergeschenkt. In beiden Partien haben wir den Start verschlafen, waren also nicht bereit. Das war ein Rückschlag." Wayne Hynes, Coach der U20 der Wild Wings Future, war am vergangenen Wochenende nach den beiden Heimspielen gegen Rosenheim (4:3 nach Verlängerung und 2:3) spürbar enttäuscht.

U20 braucht Punkte

Der frühere Nationalstürmer erwartet nun also eine Steigerung, wenn die jungen Schwenninger am Samstag (19 Uhr) – erneut in der Helios Arena – den EC Bad Tölz empfangen. Dies wird auch notwendig sein, wollen die Neckarstädter den souveränen Tabellenführer der Division II ärgern. Bad Tölz liegt also mit 43 Punkten an der Spitze. Schwenningen folgt mit 33 Zählern auf Rang zwei, hat allerdings ein Spiel weniger ausgetragen. Dahinter lauert mit 32 Punkten Rosenheim. Und nur die beiden besten Teams erreichen nach der Hauptrunde die Aufstiegsrelegation – das erklärte Ziel der Wild Wings Future.

Bei der U17 läuft es

Viel besser lief es bei der U17 des Schwenninger ERC. Die Neckarstädter ließen beim 7:2 (3:0, 1:0, 3:2) dem ERC Ingolstadt keine Chance, festigten damit in der Division I Süd den zweiten Tabellenplatz. "Das war eine super Leistung der gesamten Mannschaft", lobte Coach Marc Garthe seine Schützlinge. Diese wollen nun ihre gute Ausgangslage mit Heimsiegen gegen Rosenheim (Samstag, 16 Uhr/Sonntag, 10.30 Uhr) nicht nur festigen, sondern den Spitzenreiter aus Bayern stürzen. Die Rosenheimer haben nur einen Punkt mehr auf dem Konto. Mit zwei Siegen würden die Schwenninger also die Tabellenführung übernehmen. Dabei setzt der Coach der Wild Wings Future auch wieder auf seine starke erste Sturmreihe. Mit Louis Majher und Trainersohn Noah Garthe führen mit jeweils 26 Punkten gleich zwei Schwenninger die Scorerwertung der Liga an, Teamkollege Maximilian Schadel (22) folgt als Fünfter.

Fire Wings sind der Favorit

"Jetzt freuen wir uns am Sonntag auf das Heimspiel gegen EKU Mannheim", sagte Fire-Wings-Coach Marcel Thomé am Montag. Da war das Landesliga-Spiel der Fire Wings in Pforzheim auf Ende Januar verlegt worden. Es geht nun also am Sonntag (19 Uhr) in der heimischen Helios Arena gegen Mannheim darum, auch im vierten Saisonspiel die weiße Weste zu wahren. Dagegen haben die Quadratestädter nach drei Partien erst einen Konto auf dem Konto. Zuletzt unterlagen die Mannheimer daheim gegen Balingen gleich mit 3:15. Klar ist also, dass die Schwenninger Fire Wings am Sonntagabend in der Favoritenrolle sind.