Verteidiger Thomas Semitsch wechselt vom Deutschen Meister Berlin nach Augsburg. Foto: Eibner

Schwenninger Konkurrenten verstärken sich. Die Kader der 14 DEL-Clubs sind aber bald gefüllt. Alle 13 DEL2-Ligisten bestehen die Lizenzprüfung.

Rund zehn Wochen vor dem Saisonstart dreht sich das Transferkarussell in der DEL immer noch schnell. Aber einige Kader der Schwenninger Konkurrenten sind bald gefüllt.

 

Straubing Tigers

Der letztjährige Schwenninger Play-off-Viertelfinalgegner hat Alex Green verpflichtet. Der 26-jährige Rechtsschütze ist 1,88 Meter groß, wiegt 89 Kilogramm und spielte bislang ausschließlich in Nordamerika. Zuletzt kam er für die Chicago Wolves in der AHL in 41 Spielen auf zwei Tore und vier Vorlagen.

Augsburger Panther

Der letztjährige Fast-Absteiger verstärkt sich in der Defensive mit Thomas Schemitsch von den Eisbären Berlin.

Der 27-jährige Rechtsschütze war kurz vor Transferschluss im vergangenen Februar nach Berlin gewechselt und kam dort in fünf Spielen in der regulären Saison (ein Tor, drei Assists) und in 15 Playoff-Partien (vier Assists) zum Einsatz.

Nürnberg Ice Tigers

Die Nürnberg Ice Tigers haben die letzte offene Position in ihrer Abwehr für die Saison 2024/25 mit Cody Haiskanen besetzt.

Der 27-jährige US-Amerikaner erhält einen Einjahresvertrag. Zu Beginn der zurückliegenden Spielzeit bestritt Haiskanen 28 Spiele für Idaho Steelheads (zwei Tore, elf Assists) in der ECHL und wurde anschließend an insgesamt drei Teams in der AHL ausgeliehen.

DEL2

Nach dem wirtschaftlich bedingten Ausscheiden der Bayreuth Tigers im Vorjahr gibt es diesmal keine böse Überraschung bei den Ergebnissen der DEL2-Lizenzprüfung. Allen sportlich qualifizierten Zweitligisten der Vorsaison konnte das Fortbestehen der Clublizenz bestätigt werden. Dies bedeutet, dass alle 13 Teams aus der vergangenen Spielzeit auch in der neuen Saison dabei sein werden. Hinzu kommen die Blue Devils Weiden, die als sportlicher Aufsteiger aus der Oberliga ebenfalls die Lizenzprüfung gemeistert haben. Die Oberpfälzer ersetzen somit die Bietigheim Steelers, die in die Oberliga Süd abgestiegen sind.