"Ich muss erst einmal in Ruhe die vergangenen Wochen realisieren. Diese WM war für mich eine großartige Erfahrung", blickt Schwennigens Angreifer Alex Karachun (links) zurück. Foto: Saukkomaa

Wild-Wings-Stürmer Alex Karachun zieht nach seiner Rückkehr von der Weltmeisterschaft in Finnland eine positive Bilanz.

"Ich habe sehr viele wertvolle Erfahrungen gesammelt und bin mit einem sehr guten Gefühl nun zurückgekommen", blickt der 27-Jährige, der zwei Treffer für das deutsche Team bei diesem WM-Turnier erzielte, zurück. Kurz vor seinem Urlaubsflug nach Mauritius sprachen wir mit dem Angreifer.

Herr Karachun, was steht an diesem Montag nach der Rückkehr gerade aus Finnland für Sie an?

(lacht). Ich bin in Schwenningen und bereite meinen Urlaub vor. Am Mittwoch geht der Flug nach Mauritius, und ich freue mich nach einem für mich großartigen Jahr auf Strand, Sonne und Erholung.

Totales Faulenzen, doch etwas Sport oder auch Sightseeing?

Von allem etwas. Nur am Strand zu liegen, geht auch nicht. Ich werde mich sportlich schon ein wenig betätigen.

Mit welchem Gefühl sind Sie aus Helsinki zurückgekommen?

Mit einem sehr guten. Ich denke, wir haben als Mannschaft eine gute Weltmeisterschaft mit einer starken Vorrunde gespielt. Und für mich persönlich waren es unglaublich neue wertvolle Erfahrungen. Eigentlich dachte ich, dass ich nur ein, zwei Wochen in der WM-Vorbereitung dabei sein kann und dann in Urlaub fahre. Doch wie es für mich aber insgesamt gelaufen ist, dies muss ich erst einmal in Ruhe realisieren. Ich hatte wirklich anfangs nicht geglaubt, bis zum Ende dabei zu sein.

Was hat diese deutsche Mannschaft alles positiv ausgemacht?

Es war eine tolle Gemeinschaft und ein klasse Zusammenhalt. Jeder war für den anderen da. Es gab keinen einzigen Spieler, der meinte, über den anderen zu stehen. Was mir auch sehr imponiert hat, war, dass Spieler physisch müde aus den Playoffs dazukamen und dann weiter beim Nationalteam über ihre Grenzen gegangen sind.

Was nehmen Sie alles an Gewinn persönlich von dieser Weltmeisterschaft mit?

Zunächst das positive Gefühl, dass ich auch auf diesem internationalen Niveau mithalten kann. Ich habe auch in den vielen Trainingseinheiten gesehen, wie wichtig es ist, immer und immer wieder an den Basics und den Details zu arbeiten. Auch diese Erfahrung wird mich weiterbringen.

Wie geht es nach dem Mauritius-Urlaub für Sie weiter. Es wird ja ein kurzer Sommer für Sie in diesem Jahr. Am 1. August geht es in Schwenningen wieder auf dem Eis los.

Ja, das stimmt. Ich werde mein Sommertraining dieses Mal im Juni und im Juli sehr kompakt absolvieren. Auf jeden Fall werde ich nach dem Urlaub die meiste Zeit schon wieder in Schwenningen sein.

Was wünschen Sie sich jetzt schon für die neue Saison mit den Wild Wings?

Dass die Zufriedenheit rund um die Wild Wings einfach wieder zurückkehrt. Dass wir uns als Mannschaft weiterentwickeln und in der kommenden Saison um einen Play-off-Platz mitspielen. Ich habe ja auch in Schwenningen verlängert, weil ich überzeugt davon bin, dass dieses Steigerungspotenzial vorhanden ist.