Daniel Weiß (rechts) und die Schwenninger Wild Wings konnten in Iserlohn nicht den dritten Sieg in Serie feiern. Foto: Eibner

Vier Niederlagen in Serie, doch dann Siege gegen Berlin und in Krefeld – die Schwenninger Wild Wings erlebten vor der Partie in Iserlohn am späten Dienstagabend einen dringend benötigten Aufschwung. Mit der 2:3-Niederlage nach Verlängerung bei den Roosters musste das Team von Headcoach Niklas Sundblad dieses Momentum wieder einbüßen.

Vor Beginn der Partie gab eine gute und eine schlechte Nachricht für die Schwenninger. Darin Olver stand nach seiner Verletzung zum Vorabend nicht zur Verfügung, Am Mittwoch solle eine weitere Untersuchung für Klarheit sorgen, was die genaue Diagnose betrifft, teilte der Klub mit. Im Play-off-Rennen hingegen dürften die Schwenninger wohlwollend beobachtet haben, wie die Augsburger Panther im Laufe des früheren Abends eine 1:7-Klatsche gegen Düsseldorf einstecken mussten und somit nur noch theoretische Chancen auf die Endrunde haben.

Doch zurück in die Eissporthalle am Seilersee. Die Gastgeber aus Iserlohn zeigten von Beginn an, dass auch sie mit Rückenwind in diese Partie gingen – schließlich hatten sie am Sonntag mit 5:2 in Augsburg gewonnen. In der 9. Minute gingen die Hausherren durch Joel Lowry in Führung. Nur wenige Minuten später hatten die Schwenninger jedoch eine passende Antwort parat. Tyson Spink erzielte mit einem herrlichen Schuss in den Winkel nach Vorlage von Christopher Fischer den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich. Es war Spinks zwölftes Saisontor – und der 100. Treffer für die Schwenninger in der laufenden DEL-Spielzeit.

Auch im zweiten Drittel versuchten beide Teams, das Tempo hochzuhalten. Es war deutlich zu spüren, dass beide Mannschaften im Kampf um die Play-off-Plätze in ihrer jeweiligen Gruppe unbedingt punkten wollten. Dabei machten die Schwenninger in dieser Phase den leicht besseren Eindruck, blieben aber zunächst ohne erneuten Torerfolg. Nach knapp 33 Minuten war es dann soweit. Direkt im Anschluss an einen gewonnen Bully war es Benedikt Brückner, der die Wild Wings mit seinem ersten Saisontor erstmals an diesem Abend in Führung brachte.

Die Schützlinge von Niklas Sundblad starteten souverän in den letzten Spielabschnitt, ohne dabei aber große Torgefahr auszustrahlen. Selbst ein zwischenzeitliches 5:3-Powerplay konnten sie nicht zum mutmaßlich vorentscheidenden 3:1 nutzen. Die Roosters schienen dem Ausgleich näher zu sein als die Wild Wings dem dritten Treffer. So blieb es bis in die Schlussphase hinein spannend.

In der 57. Minute passierte es dann: der 2:2-Ausgleich, Torsten Ankert traf für die Roosters, es sollte der letzte Treffer der regulären Spielzeit sein. In der Verlängerung war es Brent Raedeke, der mit seinem Tor zum Matchwinner für die Gastgeber wurde.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: