Schwennningens Courtney Stockard (am Ball) lässt in dieser Szene der Kirchheimer Defense das Nachsehen. Foto: Roland Sigwart

In der ProA haben die wiha Panthers Schwenningen am Sonntagabend das für die Play-off-Qualifikation wichtige Heimspiel gegen die Kirchheim Knights mit 74:63 gewonnen.

Entscheidend war, dass die Panthers nach ihrem durchwachsenen ersten Durchgang dann eine starke zweite Halbzeit hinlegten, in der Crunchtime ihre Führung – nervenstark – nicht mehr abgaben und Point Guard Nate Britt in dieser Phase den Unterschied ausmachte. Ebenso konnten sich die Schwenninger erneut auf eine starke Defense stützen. Mit diesem Sieg haben die Schwenninger auch den direkten Saisonvergleich gegen Kirchheim für sich entschieden.

Robin Jorch wieder dabei

Während die Panthers am Freitag nicht spielen mussten, hatten die Kirchheimer daheim gegen Tübingen anzutreten und lösten erfolgreich ihre Hausaufgabe mit einem 90:85-Sieg.

Bei den Neckarstädtern konnte Robin Jorch nach seiner Fußverletzung wieder mitwirken. Er stand zusammen mit Jonas Niedermanner, Grant Teichmann, Ivan Mikulic, und Courtney Stockard in der Starting-Five. Bei den Gästen fehlte verletzungsbedingt Top-Spieler Leufroy aus.

Den besseren Start erwischten mit leichten Vorteilen die Neckarstädter, die nach 5:30 Minuten mit 10:7 führten, in der Defense gut standen. Ein Handicap für die Mannschaft von Coach Alen Velcic war allerdings zu diesem Zeitpunkt, dass Robin Jorch bereits mit drei Fouls belastet war. Für ihn kam Felix Edwardsson ins Spiel. Bis zum Ende des Auftaktdrittels taten sich die Panthers schwer, die einfachen Punkte zu machen. Kirchheim gefiel in dieser Phase mit einem 11:0-Lauf und führten nach den ersten zehn Minuten mit 17:12.

Dreier fallen lange nicht

Im zweiten Abschnitt waren die Knights um einen starken Center Maxwell Mahoney (21 Punkte) das bessere Team. Krass aus Schwenninger Sicht war, dass sie erst im elften Anlauf nach knapp 17 Minuten durch Chris Frazier zu ihrem ersten Dreier kamen. Die Panthers lebten in diesen Minuten vor allem von ihrer individuellen Qualität, wenn auch zum Beispiel ein Nate Britt bis dato noch nicht in seinen Rhythmus gefunden hatte. Das Offense-Spiel der Gäste lief hingegen sehr flüssig – in der Defense zeigten sie sehr viel Stabilität. Kirchheims Halbzeitführung mit 35:29 war deshalb verdient.

Starke zweite Halbzeit

Die Gastgeber zeigten sich mit Beginn des dritten Viertels nach einer langen Pausenansprache von Alen Velcic deutlich verbessert, lieferten den starken Nordwürttembergern nun eine offene Partie (42:45/26.). Mit ihrem bisher besten Viertel wurden die Panthers belohnt und lagen vor dem Schlussabschnitt mit 50:49 vorne. Sechs Minuten vor dem Ende führten die Neckarstädter mit 61:55, wirkten in dieser Phase weiterhin sehr stabil. Die vier Dreier in Folge von Nate Britt, der in der Crunchtime nun sehr viel Verantwortung übernahm und klar den Unterschied ausmachte, waren natürlich mit ausschlaggebend, dass nervenstarke und abgeklärte Panthers am Ende mit einem wichtigen 74:63-Sieg das Feld verlassen konnten.

Für die Panthers geht es am Mittwoch (19.30 Uhr) in Nürnberg weiter.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: