Rytis Pipiras und die Panthers treten am Mittwochabend beim Tabellenletzten in Nürnberg an. Foto: Eibner

Die Schwenninger Basketballer liegen in der ProA auf dem sechsten Tabellenplatz. Die Wiha Panthers müssen am Mittwoch beim Schlusslicht Nürnberg Falcons ran und wollen nachlegen. 

Mit dem 74:63-Heimerfolg über die Kirchheim Knights ist den wiha Panthers ein großer Schritt in Richtung Play-off-Teilnahme gelungen. Am Mittwoch (19.30 Uhr) wollen die Schwarzwälder in Nürnberg nachlegen.

Dank einer starken zweiten Halbzeit haben die Schwenninger Basketballer am Sonntag einen wichtigen Heimsieg gegen Kirchheim feiern können. Taktische Anpassungen in der Defensive und eine klare Steigerung der Panthers-Leistungsträger sorgten in Durchgang zwei für den am Ende verdienten 74:63-Sieg.

Panthers-Trainer Alen Velcic freute sich zwar über den Erfolg, war aber nicht unbedingt zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. "Es war ein wichtiger Sieg, der uns der Play-off-Teilnahme ein großes Stück nähergebracht hat. Dennoch waren wir offensiv lange zu harmlos. Wir haben am Ende das Spiel überwiegend durch Einzelleistungen gewonnen. Eigentlich wollen wir einen anderen, mannschaftsorientierteren Basketball spielen."

Lange Zeit zur Regeneration und Aufarbeitung bleibt den Panthers nicht. Bereits am Mittwoch (19.30 Uhr) steht für die Schwenninger das Auswärtsspiel in Nürnberg an. Die Falcons haben eine komplizierte und strapaziöse Saison hinter sich. Einem Coronavirus-Ausbruch in der Mannschaft folgte eine lange Zwangspause sowie eine fast genauso lange Eingewöhnungsphase nach der Rückkehr in den Spielbetrieb. Die Nürnberger bilden dementsprechend weiterhin das Schlusslicht der ProA.

Bei den wiha Panthers ist man trotzdem gewarnt vor der Spielstärke der Franken. Im Hinspiel gelang zwar ein 87:78-Heimerfolg in der Deutenberghalle, dennoch taten sich die Doppelstädter vor allem im dritten Viertel recht schwer gegen die Falcons. "Wir dürfen Nürnberg auf keinen Fall unterschätzen", warnt daher Alen Velcic.

Der Panthers-Coach ist sich der individuellen Klasse des Gegners bewusst: "Rein personell betrachtet müssten die Falcons viel weiter oben in der Tabelle stehen. Sie haben zwei sehr gute, erfahrene Trainer an der Seitenlinie und noch immer ein Gerüst von Spielern, mit denen sie vor zwei Jahren Vizemeister wurden. Nürnberg bringt die Qualität mit, um auch zu diesem fortgeschrittenen Zeitpunkt der Saison noch einmal das Ruder herumzureißen. Es wird wichtig sein, dass wir uns auf unsere Stärken besinnen und den Rhythmus der Partie bestimmen."

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