Die Fördervereinsmitglieder des Freibads Tannheim blicken optimistisch voraus. Es freuen sich (von links) Vorsitzende Susanne Klostermaier, Sibylle Bippus, Doris Riesle, Rolf Keller, Andrea Laufer (DLRG), Tag des Freibads Initiator Karl-Heinz Bartsch-Pubanz und Manja Guhl (DLRG). Foto: Rainer Bombardi

Das Freibad Tannheim geht frisch saniert einer rosigen Zukunft entgegen. Die Einrichtung zeigt sich nach tausenden von ehrenamtlichen Stunden zahlreicher Helferinnen und Helfer des Fördervereins in neuem Glanz.

Ein neu gestaltetes mit Folie abgedichtetes 33 Meter Schwimmerbecken, eine komplett neue Wasseraufbereitungsanlage und diverse andere Arbeiten lassen die Freizeiteinrichtung als eines der Schmuckstücke der örtlichen Sporteinrichtungen erstrahlen.

 

Möglich war diese Leistung dank einer unbeschreiblichen Unterstützung und dem Zusammenhalt in der Bevölkerung. Sie tragen seit 20 Jahren dazu bei, dass ein Förderverein das Freibad Tannheim lebendig gestalten und seinen Fortbestand erhalten kann.

OB wünscht das Beste

Nach mehrjähriger Bauzeit blieb zur offiziellen Wiedereröffnung des Freibads auch Oberbürgermeister Jürgen Roth nichts anderes übrig, als für tausende von ehrenamtlich geleisteten Stunden zu danken und für die Zukunft des Freibads in den nächsten 20 Jahren nur das Beste zu wünschen.

Mit Fest kombiniert

Die Wiederinbetriebnahme hatte der Förderverein bewusst mit einem Schwimmbadfest kombiniert. Parallel dazu fand der kreisweite Tag des Freibads statt, an welchem sich alle Einrichtungen mit Ausnahme des Villinger Kneippbades beteiligten. Kinder hatten freien Eintritt, was symbolisch die Bedeutung des Schwimmens für die jüngste Generation unterstreichen sollte. Stundenlang nutzen die Gäste in großer Anzahl die Gelegenheit, sich vor Ort darüber zu informieren, was neu in ihrem Freibad ist.

Parallel dazu fand ein Aktionstag mit diversen Attraktionen und Spielen für Kinder und Erwachsene statt. Der einheimische Musikverein und die Coverband Githarrys unterhielten musikalisch.

Unter den Gästen waren mit der Bundestagsabgeordneten Derya Türk-Nachbaur, der Landtagsabgeordneten Martina Braun und ihrem einstigen Kollegen Karl Rombach auch eine hochrangige Wahlkreisabgeordnete, die sich vom unbeschreiblichen Engagement des Fördervereins überzeugten.

Viele Helfer

Im Fokus standen auch die Vielzahl an Gästen, die trotz der wenig sommerlichen Witterung das Fest besuchten, um mitzuerleben wie sich „ihr“ Freibad nach der Sanierung präsentiert. Fördervereins-Vorsitzende Susanne Klostermaier dankte der Vielzahl an Unterstützern und Helfern, die finanziell und mit Tatkraft dazu beitragen, den Fortbestand des Bades zu sichern.

Die Kinder vergnügen sich in Tannheim während der offiziellen Schwimmbadneueröffnung am Tag des Freibads an zahlreichen Aktionen. Foto: Rainer Bombardi

Allen einzeln zu danken, hätte den zeitlichen Rahmen des Festes gesprengt. Doch mit Rolf Keller und Karl Baumgartner hob sie zwei Helfer hervor, die mit jeweils rund 2000 Stunden ehrenamtlicher Hilfe maßgeblich dazu beitrugen, dass sich das Freibad heute im erneuerten und modernisierten Zustand präsentiert.

Das nächste Projekt

Auf einem Rundgang durch die neue Technikanlage gab sich Keller mit den Worten „Wir sind beide Rentner und haben Zeit“ zwar bescheiden. Doch alle wissen, was die beiden Protagonisten bislang zum Bestand des Freibads beitrugen. Die Ideen und ihre Agilität schienen grenzenlos. Keller hat seinen Fokus bereits auf die Sanierung des Kinderplanschbecken gerichtet, die unmittelbar als nächstes Projekt realisiert wird.

Mit einem Bekenntnis zur Einrichtung brachte sich auch die DLRG ein. Sei erklärte sich am Tag des Freibads getreu dem Motto „Kinder müssen schwimmen können bereit, von den Kindern kostenfrei die Prüfungen zum Erhalt des Seepferdchens abzunehmen.