Experten raten: Im Notfall sich nicht erst mit der Suche nach Defibrillatoren aufzuhalten, sondern konsequent die Herzdruckmassage fortzuführen, bis der Notarzt eintrifft Foto: dpa/Jörg Carstensen

Bleibt das Herz stehen, muss sofort wiederbelebt werden. Davor scheut sich die Mehrheit der Bundesbürger. Dabei erhöht die Herzdruckmassage die Überlebenschance um den Faktor drei. Wir erklären, wie die Erste Hilfe gelingen kann.

Köln/Stuttgart - Es bleiben im Schnitt drei bis fünf Minuten, in denen es gelingen kann, den Sterbeprozess eines Menschen mit plötzlichem Herz-Kreislaufstillstand aufzuhalten. Danach kommt es im Gehirn aufgrund der mangelnden Sauerstoffunterversorgung zu bleibenden Schäden. „Diese kurze Zeitspanne abzufangen, schafft kein Notarztsystem der Welt“, sagt Bernd Böttiger, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Rates für Wiederbelebung. Dafür braucht es diejenigen, die gerade anwesend sind, wenn einer einen Herzstillstand erleidet: Freunde, Familienangehörige oder der zufällig vorbeikommende Passant. Diese könnten die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes effektiv überbrücken und mit Erster Hilfedas Gehirn am Sterben hindern. Das Problem ist nur: Die wenigstens tun es. So werden nach Angaben der Deutschen Herzstiftung zwar 60 bis 70 Prozent der Herzstillstände von Zeugen auch als solche richtig erkannt. Doch nicht einmal die Hälfte der Anwesenden beginnt nach Absetzen des Notrufs mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Wir erklären, wie diese funktionieren:

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