Liliana Göttler ist eine der ehrenamtlichen Dolmetscherinnen aus dem VHS-Netzwerk des Kreises Freudenstadt. Foto: Morlok

Ob Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihrem Ausspruch "Wir schaffen das!", den sie während der Bundespressekonferenz am 31. August 2015 im Hinblick auf die Flüchtlingskrise in Deutschland 2015/2016 und die zunehmende Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland prägte, auch die direkte Verständigung mit den Menschen meinte, ist nicht bekannt.

Horb - Sicher ist dagegen, dass der Bedarf an muttersprachlichen Dolmetschern seit 2015 überall anstieg. So auch im Kreis Freudenstadt. Um auf den Bedarf reagieren zu können, wurde auf Initiative der Kreisvolkshochschule Freudenstadt im Zusammenschluss mehrerer Kooperationspartner aus dem Landkreis Freudenstadt das Dolmetscher-Netzwerk ins Leben gerufen. Mit im Boot waren bei der Gründung 2015 die Diakonische Bezirksstelle Freudenstadt, der Verein Füreinander-Miteinander im Landkreis Freudenstadt, das staatliche Schulamt Rastatt sowie das Jugend- und das Sozialamt des Landratsamts. Gefördert wird die Initiative durch das baden-württembergische Ministerium für Integration. Jedoch ist das Dolmetscher-Netzwerk unabhängig und finanziert sich ausschließlich durch Spenden, Sponsoren und Projektgelder. Es unterstützt Behörden, Schulen und Beratungsstellen durch Bereitstellung eines unentgeltlichen und geschulten Dolmetschers.

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