Die Kommunen Schömberg, Bad Liebenzell und Unterreichenbach durften vergangenes Jahr einige neue kleine Bürger willkommen heißen. Doch welche Namen kamen bei den Eltern besonders gut an?
Es ist wohl eine der größten Entscheidungen, vor der werdende Eltern stehen: Wie soll der Name des Kindes lauten?
Keine einfache Wahl, viele Eltern lassen sich deshalb bei der Namenssuche von bereits häufig verwendeten Namen inspirieren. Es kommen immer wieder neue Namen hinzu.
Auch in den Gemeinden Schömberg, Bad Liebenzell und Unterreichenbach im Kreis Calw erblickten einige neue Bürger das Licht der Welt – dabei wurden manche Namen doppelt ausgewählt.
In Schömberg wurden im vergangenen Jahr 55 Babys geboren. Die Pressesprecherin von Schömberg, Stefanie Stocker, erklärte, dass mehr als die Hälfte der Neugeborenen die jeweilige Familie als Geschwisterkind bereichert haben.
Kein Mädchenname in Schömberg doppelt vergeben
Besonders individuell fiel die Namenswahl bei den Mädchen in Schömberg aus. Keiner der 25 vergebenen Mädchennamen wurde doppelt ausgewählt. Bei den Jungennamen sah es anders aus: Mit Leano, Levi und Marlon wurden drei Namen jeweils zweimal vergeben.
Die Babys erhielten von ihrer neuen Gemeinde einen besonderen Willkommensgruß: ein Lätzchen mit der Aufschrift „Ich bin ein Schömberger Glückskind“. Zusätzlich beschenkt die Handarbeitsgruppe des Vereins „Menschen helfen Menschen“ den Nachwuchs mit selbst gestrickten oder gehäkelten Mützchen und Söckchen.
Schömbergs Bürgermeister Matthias Leyn, bekräftigte: „Wir heißen alle neuen Erdenbürger in unserer Gemeinde herzlich willkommen und wünschen den Familien viel Freude mit ihnen“.
Geburtenrate hat deutschlandweit einen rückläufigen Trend
Von den 55 Neugeborenen in Schömberg haben 28 Geschwister – eines davon sogar sieben und ein weiteres fünf. Zwei Kinder sind das vierte Kind ihrer Familie, fünf Babys sind Drittgeborene. Während 19 Kinder als zweites Kind geboren wurden, bringen 27 neue Säuglinge das erste Mal Elternfreude ins Haus, hieß es von der Pressestelle. Insgesamt folgt die Geburtenrate der Gemeinde dem bundesweit rückläufigen Trend: Nachdem in den beiden zurückliegenden Jahren jeweils mehr als 70 Kinder das Licht der Welt in Schömberg erblickten, fiel die Zahl der Neugeborenen im vergangenen Jahr niedriger aus.
Auch in der Stadt Bad Liebenzell wurden einige Namen mehrfach vergeben. Bei den Mädchen kamen Emily und Emilia jeweils zweimal vor, ebenso Sophia als Erst- und Zweitname. Der Name Sophie wurde einmal gewählt. Außerdem gab es den Vornamen Leni zweimal, während Lena und Annalena jeweils einmal vergeben wurden.
Bei den Jungs wiederholte sich nur der Namen Raphael. Dieser wurde einmal als Erst-, einmal als Zweitname vergeben. Ebenso wurde David einmal als Erstname und einmal als Zweitname vergeben.
Die Gemeinde Unterreichenbach gab auf Nachfrage der Redaktion an, das diese keine Statistiken über die Namensgebung führe, weil die Gemeinde dafür zu klein sei.