Erhobenen Hauptes können die Eutinger Spielerinnen die Bühne „WFV-Pokal“ verlassen. Foto: Andreas Wagner

Das WFV-Verbandspokal-Finale zwischen dem SV Eutingen und dem VfB Stuttgart II endete am Donnerstag mit 4:1 für die Hauptstädterinnen.

SV Eutingen – VfB Stuttgart II 1:4 (1:3). Eutingen erwischte dabei einen klassischen Fehlstart, denn bereits nach zwei Minuten führten die Gäste nach Abstimmungsproblemen in der SVE-Defensive mit 1:0. Die Gastgeberinnen berappelten sich danach allerdings, und fortan entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Der 1:1-Ausgleich durch Jana Rinderknecht in der 19. Minute war daher auch völlig verdient.

 

Dieser währte allerdings nicht lange, denn nach einem Foul an der Strafraumkante durch Kapitänin Marie Johner in der 25. Minute verwandelte Stuttgart den anschließenden Elfer mit etwas Glück zum 1:2. Die Vorentscheidung fiel dann kurz vor der Pause, als der VfB Stuttgart durch seine gefürchtet schnelle Offensive einen Konter im zweiten Versuch zum 1:3 nutzte.

Beinahe hätte Stuttgart vor der Pause sogar noch auf 1:4 gestellt, aber im letzten Moment brachte Maja Bozicevic noch das Bein dazwischen.

Leichte Feldüberlegenheit

Im zweiten Durchgang hatte Eutingen dann leichte Feldüberlegenheit, zunächst allerdings ohne die ganz großen Torchancen. In der 73. Minute hatte der SVE dann mit gleich zwei Riesenmöglichkeiten die Chance zum Anschlusstreffer, doch die Stuttgarter Torfrau Eve Boettcher hielt sensationell. Der SV Eutingen war danach am Drücker, doch auch der VfB hatte noch seine Chancen.

Und mit der letzten Chance des Spiels gelang dann doch noch das 1:4, was dem Spielverlauf nicht gerecht wurde. Eutingen war nicht die schlechtere Mannschaft, Stuttgart war aber einen Tick cleverer.