Auf gleich acht Positionen hatte der FC Holzhausen beim Pokalspiel gegen den VfL Sindelfingen durchgetauscht. Einer der starten durfte war Julian Oberle (in schwarz). Foto: Eibner

Der FC Holzhausen ist in Sindelfingen seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Allerdings hatte das Team von Pascal Reinhardt in Halbzeit zwei doch einige Mühe.

VfL Sindelfingen – FC Holzhausen 2:1 (0:2) - Mit voller Kapelle war der FC Holzhausen zum dritten Spiel des Verbandspokals angereist. Auf gleich acht Positionen gab es in der Startformation Veränderungen. Unter anderem kehrte der zuvor gesperrte Oliver Grathwol in die Startelf zurück.

Schoch per Kopf

Trotz Rochade wurde Holzhausen von Minute zu Minute dominanter. Die Führung für das Team von Reinhardt zeichnete sich mehr und mehr ab. Nach rund 20 Minuten war es dann Enrico Huss, der eine Flanke auf Höhe des Elfmeterpunkts schlug. Hier wartete auch schon Pascal Schoch, der per Kopf zum 0:1 traf. Nach einer halben Stunde waren es Marc Wissmann und Julian Oberle, die sich per Doppelpass durchkombinierten. Wissman schob die Kugel zum 0:2 ein. Insgesamt zeigte der FC eine starke erste Hälfte mit viel Übersicht und Ruhe am Ball. So ließ das Team hinten bis auf eine brenzlige Situation nichts zu.

Anschlusstreffer bringt noch mal Spannung

Nach Wiederanpfiff waren es die Sindelfinger, die mehr vom Spiel hatten und auch dicke Chancen hatten. Nachdem es der FC nach einigen Wechseln wieder besser im Griff hatte, war es Endrit Syla, der den nicht unverdienten Anschlusstreffer erzielte.

Am Ende war es ein mühevoller Sieg, bei dem Holzhausen verpasst hatte, den Sack direkt zuzumachen. So blieb es zum Ende spannend. Allerdings war bei Sindelfingen auch die Luft raus.

Tore:

0:1 P. Schoch (18.), 0:2 M. Wissmann (31.), 2:1 Endrit Syla (82).

FC Holzhausen:

Henning Schwenk, Sven Ramic, Luca Pantel, Marius Oberle, Domenico Mosca (64. Niklas Schäuffele), Enrico Huss (81. Marcel Sieber), Marc Wissmann, Pascal Schoch (59. Fabio Pfeifhofer), Julian Oberle, Oliver Grathwol (70. Kevin Müller), Andrej Schlecht.