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WFV-Pokal FC 07 Albstadt: Blau-Weiße Familie auf Reisen

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Die Fans waren begeistert von ihrer Mannschaft. Foto: Jannik Nölke

Pünktlich um 12.30 Uhr steigen am Mittwoch die letzten Fans der FC 07 Albstadt in den Doppeldeckerbus, der vor dem Albstadion wartet. Die Reise ist an diesem Mittwoch eine besondere. An Bord werden Erinnerungen wach. Vor genau 20 Jahren stand der FC 07 Albstadt zum letzten Mal im WFV-Pokal-Halbfinale. Damals ging es gegen den SSV Reutlingen, dem sich der FC 07 am Ende mit 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben musste.

Vorgängerverein FV 07 Ebingen hat den WFV-Pokal 1985 sogar einmal gewonnen. Das bescherte dem Verein eine Teilnahme im DFB-Pokal gegen den 1. FC Nürnberg. Auch der andere Albstädter Verein, der ruhmreiche FC Tailfingen, war einige Male im DFB-Pokal vertreten. 1998 schlossen sich die beiden Vereine zusammen.

Im April 2019 hat der FC 07 Albstadt wieder etwas besonderes geschafft. Dies ist auch im Fanbus zu spüren. Mitglieder des Vorstands, Spieler und Fans sitzen im Bus nebeneinander und kommen ins Gespräch. Der FC 07 Albstadt ist wie eine große Familie.

Jürgen Estler, Vorstand Medien und Ehrenvorsitzender, ist immer mit dabei. Er hat schon einige Spielergenerationen erlebt. Gerne erzählt er von Ex-Profi Egon Flad, mit dem er einmal eine Wette laufen hatte. Egon Flad hatte die Wette gewonnen. "Einmal bei einer Auswärtsfahrt sagte der damalige Trainer Egon Flad, wenn du gleich, wenn der Bus hält, in den See springst, ist deine Wettschuld aufgehoben." Jürgen Estler, "Spitzname HiFi", überlegte kurz und sprang in den See. Seitdem heißt der kleine See in der Nähe von Altshausen HiFi-See.

Die Duelle mit dem TSV Essingen beschreibt er als "David gegen Goliath". Denn nicht nur am Mittwoch im WFV-Pokal geht es gegen das Verbandsliga-Spitzenteam von der Ostalb, auch am Samstag gastiert der TSV Essingen im Ebinger Albstadion zum Verbandsligaspiel.

Pause, kein See in der Nähe, doch die Spieler stärken sich mit einem warmen Nudelgericht. Ehrenamtliche Helfer haben diese Verköstigung möglich gemacht. Weiter geht es in Richtung Ostalb. Beim TSV Essingen laufen regionalliga- und oberligaerfahrene Spieler auf. Auch vom nicht allzu weit entfernten WFV-Pokalsieger 2017, den Sportfreunden Dorfmerkingen, verstärken zwei Akteure die Essinger Reihen."Das ist ein Team, das auch in der Oberliga keine schlechte Figur machen würde", sagt Albstadts Sportlicher Leiter Rolf Niggel.

Auf dem Platz im Essinger Schönbrunnenstadion schenkten sich die beiden Mannschaften nichts. Außenseiter FC 07 Albstadt gelang die 1:0-Führung, die bis Mitte der zweiten Halbzeit Bestand haben sollte. Nach dem 1:1-Ausgleich des TSV Essingen drückten die Gastgeber. Nach 90 Minuten war kein Sieger gefunden. In der Verlängerung hielt die Eberhart-Elf bemerkenswert dagegen und verdiente sich großen Respekt. Nach 120 Minuten musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Die ersten fünf Schützen beider Teams verwandelten sicher, dann legte Essingen vor und TSV-Keeper Jonas Gebauer hielt gegen Albstadts Hakan Aktepe. Aus der Traum vom Halbfinale.

Wieder zurück im Bus mischte sich die Enttäuschung mit merklichem Stolz über das Geleistete. Der FC 07 Albstadt hatte ein großes Spiel gezeigt und war äußerst knapp im Viertelfinale gescheitert. Bereits am Samstag gibt es ein Wiedersehen mit dem TSV Essingen. Dann gastiert der Tabellenvierte der Verbandsliga im Albstadion. Ausgang offen. Nur eine Verlängerung und Elfmeterschießen wird es dann nicht geben.

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