Im Vorjahr verlor Balingen das wfv-Pokalfinale gegen Ulm mit 0:3Foto: Eibner Foto: Schwarzwälder Bote

Regionalligist SSV Ulm hat kampflos das Finale des wfv-Pokals erreicht. Gespielt werden soll dagegen das zweite Halbfinale. 

Das wird zwischen dem Oberligisten Stuttgarter Kickers und der TSG Balingen ausgetragen. Ohne Halbfinalspiel haben die "Spatzen" zum vierten Mal in Folge das Endspiel des wfv-Pokals, das am 29. Mai im Rahmen des "Finaltag der Amateure" im Stuttgarter Gazi-Stadion ausgetragen werden soll, erreicht. Denn die beiden Oberligisten SSV Reutlingen und FSV Bissingen, die im letzten Viertelfinale den Gegner des SSV ermitteln sollten, haben sich beide aus dem diesjährigen Pokalwettbewerb zurüc kgezogen. "Die Gründe sind mangelnde Machbarkeit und Durchführbarkeit", sagt Bissingens Sportlicher Leiter Oliver Dense im Gespräch mit den Stuttgarter Nachrichten.

Für die beiden Oberligisten besteht derzeit keine Trainings- und Spielmöglichkeit. Sie dürfen mit einer finanziellen Entschädigung rechnen. Eine Rechtsverbindlichkeit tritt allerdings erst ein, wenn alle noch im Wettbewerb befindlichen Klubs dem Reutlinger und Bissinger Beschluss zugestimmt haben, was wohl nur eine Formalie sein dürfte. Ganz anders verhält es sich dagegen im anderen Semifinale: Oberligist Stuttgarter Kickers will sein Halbfinale gegen Regionalligist TSG Balingen unbedingt austragen. Balingen befindet sich ohnehin im Spielbetrieb, und den "Blauen" liegt eine Genehmigung der Behörden für Training und Spiel vor. Der Termin der Halbfinalbegegnungen auf der Waldau ist noch offen, ein möglicher Termin wäre der 18. Mai.

"Wir sind derzeit in Gesprächen mit den Kickers", sagt der Geschäftsführer der TSG Balingen, Jan Lindenmair, "in Sachen Termin ist aber noch nichts fix." Fix ist allerdings, dass, sollte die TSG wie schon im Vorjahr das Endspiel gegen den SSV Ulm erreichen – damals gewannen die "Spatzen" mit 3:0 und feierten so den Titel-Hattrick – das für diesen Tag angesetzte Spiel der Eyachstädter in der Regionalliga Südwest gegen die TuS Rot-Weiß Koblenz verlegt werden müsste. "Sollten wir das Endspiel erreichen, werden wir am Dienstag, 1. Juni, gegen Koblenz spielen", so Lindenmair.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: