Die Seedorfer Defensive war auf der Hut – am Ende war’s gegen den Favoriten aus Tübingen auch ein Kräfteproblem. Foto: Fritz Rudolf

Mit einer starken Leistung über die gesamten 90 Minuten bot der SV Seedorf dem Verbandsligisten TSG Tübingen lange Zeit Paroli. Erst in der Verlängerung ging das Spiel mit 0:3 verloren.

In der Extraschicht verpasste der SVS eine mögliche Überraschung, als die Kräfte schwanden.

Jonas Baumgartner sehr zufrieden

WFV-Pokal, 2. Runde: SV Seedorf – TSG Tübingen 0:3 (0:0, 0:1) nach Verlängerung. Seedorfs Trainer Jonas Baumgartner war trotz des Ausscheidens sehr zufrieden: „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Wir haben defensiv hervorragend gestanden und wenig zugelassen. Insgesamt war es ein Spiel mit wenigen Torchancen auf beiden Seiten in der regulären Spielzeit. Ich bin dennoch sehr zufrieden, auch wenn wir in der Verlängerung dann noch drei Treffer kassiert haben. Sicherlich war unser Manko, dass wir nach vorne aus den vielen Standardsituationen nichts gemacht haben, weil zudem im Abschluss immer wieder der letzte Pass nicht genau kam.“

Tübingen im Angriff einen Tick schneller

Die 90 Minuten sind daher schnell erzählt. Tübingen war im Angriff immer einen Tick gefährlicher, konnte seine zwei, drei guten Szenen jedoch nicht früher in einen Führungstreffer ummünzen. Seedorf bekam immer wieder ruhende Bälle, die nicht konsequent verwertet werden konnten. Die beste Chance, um den 1:0-Siegtreffer zu markierten, hatte in der 83. Minute Marco Lenz nach einem Eckball.

Verlängerung bringt die Entscheidung

In der Verlängerung sorgte Fabian Leitenberger in der 101. Minute für das 0:1. Dem SVS fehlten nun die zündenden Ideen für eine Wende. Tim Brändle markierte in der 113. Minute das 0:2 und kurz vor dem Abpfiff besorgte Tom Vetter den 0:3-Endstand für den Favoriten.

Statistik

SV Seedorf: Kost (46. Kärcher) – Grimmeißen, T. Haag, Ritzel (86. Seyfried), J. Haag, M. Roth (J. Roth), Hauger (74. Mauch), Scheck, Rothkranz, Lenz, Broghammer (106. Schneider).

Tore: 0:1 Leitenberger (101.), 0:2 Brändle (113.), 0:3 Vetter (120.).

Schiedsrichter: Alexander Nipp.

Zuschauer: 100.