Die Sonne zeigt sich vielerorts im Zollernalbkreis, der Nebel hat sich verzogen. Das bedeutet: Nachts stehen die Chancen gut, die Geminiden zu sehen.
Die Inversionswetterlage im Südwesten bleibt. Und sie bringt Nebel mit sich, mancherorts mit Sichtweiten unter 100 Meter.
Im Zollernalbkreis jedoch scheint am Sonntag häufig die Sonne, der Nebel hat sich vielerorts aufgelöst. Hoch oben bieten sich teils spektakuläre Aussichten – und zwar nicht nur tagsüber, wenn etwa die Burg Hohenzollern aus dem Nebel auftaucht.
Aktuell besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, Sternschnuppen zu sehen. Die sogenannten Geminiden „treten regelmäßig zwischen dem 4. und dem 20. Dezember auf und sind mittlerweile einer der stärksten Meteorströme des Jahres“, so die DWD-Experten. Das Maximum werde meist um den 14. Dezember herum erreicht.
Wie passend, dass sich die Obergrenze des Hochnebels aktuell etwa bei 800 bis 1000 Metern befindet. „Man braucht also einen Berg, der etwas höher ist, um die besten Chancen auf freie Sicht zu haben.“ In Albstadt, Meßstetten oder Burladingen sind Beobachtungen also durchaus möglich.
Wetter im Zollernalbkreis: sonnig zum Wochenstart
Die Nacht zum Montag wird eisig. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt rund um Albstadt, Balingen und Hechingen vor Frost bei bis minus zwei Grad.
Laut DWD wird der Montag in den meisten Regionen in Baden-Württemberg sonnig – wenn sich denn der Nebel auflöst. Bis Mittwoch nehmen die Wolken dann wieder zu.
Schnee an Weihnachten? Eher nicht
Schnee ist indes weiter nicht in Sicht – weiße Weihnachten sind beinahe schon ausgeschlossen.
Die DWD-Experten meinen dazu: „Auch dieses Jahr schaut es dafür nicht besonders gut aus.“