Die Beschäftigten Isabell und Claudia verpacken Markierungsstifte. Foto: Ziechaus

Erstmals seit der Eröffnung wurden nun die Vinzenz-Werkstätten vorgestellt

Schramberg. Bei einem Tag der offenen Tür zeigten die Vinzenz-Werkstätten ihre neue Zweigstelle im Gebäude 18 in der H.A.U. in Schramberg.

Seit 2020 ist die Werkstatt des Vinzenz von Paul Hospitals (VvPH) aus Rottweil für Menschen mit psychischer Einschränkung im Gewerbepark, konnte aber wegen der Corona-Auflagen erst jetzt vorgestellt werden.

Werkstatt für Holzarbeiten

In der Werkstatt könnten bis zu 25 Beschäftigte für Produktionsaufträge von örtlichen Firmen arbeiten, wie Schrauben konfektionieren oder Stifte verpacken und etikettieren.

Die Räume in dem alten Industriegebäude sind hell mit hohen Fenstern auf beiden Seiten und haben einfache, übersichtliche Arbeitsplätze. Daneben gibt es eine Werkstatt für Holzarbeiten, wie Vogelhäuschen oder Urnen in verschiedenen Größen. Ein Schulungsraum und eine kleine Mensa mit Küche sowie Sozialräume vervollständigen die Einrichtung.

17 Beschäftigte aus der Umgebung

Momentan werden 17 Beschäftigte aus der Umgebung von Schramberg von zwei Arbeitserziehern, einem Mitarbeiter für Berufsausbildung und einem Praktikanten betreut. Die Arbeitsplätze werden von der Arbeitsagentur, der Rentenversicherung und Sozialdiensten oder auf Eigeninitiative vermittelt.

Beschäftigte durchlaufen in den ersten zwei Jahren in der Werkstatt den Berufsbildungsbereich mit wöchentlichen Schulungen und können dann auch auf Dauer übernommen werden.

Bei Eignung kann ein Beschäftigter in einen ausgelagerten Arbeitsbereich wechseln; Ziel der Beschäftigung ist eine Übernahme auf dem ersten Arbeitsmarkt. Am Tag der offenen Tür zeigte ein Beschäftigter auch seine Sammlung von schönen Ansichtskarten von Schramberg.