Firmen aus der Region unterstützen den zweiten Benefizlauf der Werkrealschule Hechingen im Weiherstadion. Rund 270 Schüler gingen an den Start.
Je mehr Runden, desto höher die Spenden: Die Schüler der Werkrealschule haben sich bei ihrem zweiten Spendenlauf im Weiherstadion für wohltätige Ziele engagiert. Im Vordergrund stand das gute Gefühl, als Schulgemeinschaft etwas Positives zu bewirken. Hechingens Bürgermeister Philipp Hahn sagte also nicht umsonst, dass es beim Benefizlauf um den „Zusammenhalt“ für den „guten Zweck geht, der anderen zugutekommt“.
60 Prozent der Spenden gehen dieses Jahr an die Lebenshilfe Zollernalb, jeweils 20 Prozent an die LG Steinlach-Zollern und an den Hundeverein Tailfingen. Wie Lehrerin Astrid Banica berichtet, haben die Schüler dies selbst im SMV-Gremium entschieden. Privatpersonen und Firmen aus der Region haben die Jugendlichen in ihrem Vorhaben unterstützt: Gewertet wurde dabei die Summe aller Runden pro Klasse.
„Jeder Cent kommt an“
Holger Klein, Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe, versicherte vor Ort: „Jeder Cent kommt an.“ Die Spenden werden für den Bereich „offene Hilfen“ eingesetzt, der Freizeitaktivitäten mit behinderten Menschen organisiert. Die Angebote bieten viele verschiedene Möglichkeiten, die Menschen mit einer Behinderung helfen, sich weiterzuentwickeln.
Tatkräftig dabei waren Hechingens Bürgermeister Philipp Hahn und Marc Meßmer, Leiter des Öffentlichkeitsbereichs. Sie zogen, ebenso wie Schüler und Lehrer, ihre Runden im Weiherstadion, und sprichwörtlich schritten sie mit gutem Beispiel voran. Die Stadt sponserte dieses Jahr die Getränke, die es unter anderem beim „Durstlöscher 2.0“ – einem zur Bar umgebauten Fahrzeug der ehemaligen Feuerwehr Stetten. Betrieben wird es vom Elternbeiratsvorsitzenden Daniel Schlaier, der das Lauf-Event gemeinsam mit der Stadt Hechingen und Astrid Banica organisiert hatte.
Interessierte konnten sich bei einem Stand der Lebenshilfe über die Verwendung der Spenden informieren. Daniel Schlaier bei seiner Anmoderation: „Es öffnet mir das Herz, wenn man etwas Gutes mit Sport verbinden kann.“ Und er kündigte an: Wer im Hinblick auf sportliche Leistungen etwas erreichen will, erhält eine kleine Ehrung. Auch das gute Wetter bot beste Voraussetzungen.