Armin Laschet hat sich am Mittwoch nicht den Fragen der Presse gestellt, sondern hat seinen Generalsekretär Paul Ziemiak vorgeschickt. Foto: AFP/John Macdougall

Die Mitglieder der CDU werden aller Voraussicht nach bei der Nachfolge Armin Laschets mitreden. Die formalen Gegenargumente ziehen in der für die Volkspartei existenziellen Lage nicht mehr, meint unser Berlin-Korrespondent Christopher Ziedler.

Berlin - Nicht ohne Grund sieht das politische System der Bundesrepublik nur wenig Elemente direkter Demokratie vor. Das Land ist nicht so schlecht damit gefahren, dass gewählte Repräsentanten, die ein Thema intensiv von allen Seiten beleuchten können, die großen Entscheidungen treffen – und das Mittel des Volksentscheids in der Praxis auf die Länder beschränkt bleibt. Die Parteien sind ähnlich strukturiert – auch die CDU. Kein Wunder also, dass in ihrer wohl größten Krise darüber gestritten wird, ob auf der Suche nach einer neuen Parteiführung der „repräsentative“ Weg eines Parteitags eingeschlagen oder die „direkte“ Form einer Mitgliederbefragung gewählt wird.

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