Das Rennen um den Chefsessel im Triberger Rathaus biegt auf die Zielgerade ein. Am Sonntag fällt die Entscheidung. Foto: Christel Börsig-Kienzler

Nun wird es ernst für Sven Ketterer, Tomasz Stuka und die Triberger Wähler: Am Sonntag, 9. November, ist Bürgermeisterwahl. Mehr als 3000 Personen können abstimmen.

Der Wahlkampf ist auf der Zielgeraden, am kommenden Sonntag, 9. November, werden die Kreuzchen gesetzt. Mit Sven Ketterer und Tomasz Stuka haben zwei Triberger ihren Hut in den Ring geworfen. Ihr jeweiliges Ziel: die Nachfolge von Gallus Strobel als Triberger Rathauschef anzutreten.

 

In wenigen Tagen wird sich zeigen, wessen Kandidatur von Erfolg gekrönt ist. Kurz vorher lohnt sich ein Blick auf die Zahlen zur Bürgermeisterwahl in Triberg – und auf die Frage, wer wo wann von wem gewählt werden kann.

Wie viele Personen sind am Sonntag wahlberechtigt?

Insgesamt sind in der Wasserfallstadt 3456 Personen ins Wählerverzeichnis eingetragen, wie Stefanie Dold von der Stadtverwaltung auf Anfrage mitteilt. 80 von ihnen sind unter 18 Jahre alt – gewählt werden darf bei Bürgermeisterwahlen ab 16 Jahren.

Wahlberechtigt sind auch Staatsangehörige eines anderen Mitgliedstaats der Europäischen Union, sogenannte Unionsbürger, die seit mindestens drei Monaten in Triberg wohnen – eine Voraussetzung, die übrigens auch für deutsche Staatsbürger gilt. In Triberg sind bei der bevorstehenden Wahl nach Angaben von Dold 471 Unionsbürger wahlberechtigt.

Wo und wann kann gewählt werden?

Die drei Wahllokale – eines befindet sich im Kurhaus, eines in Nußbach und eines in Gremmelsbach – sind am Wahlsonntag zwischen 8 und 18 Uhr geöffnet. Im Wahlbezirk Kurhaus sind insgesamt 2475 Wahlberechtigte registriert, im Wahlbezirk Nußbach 639. Der kleinste Bezirk ist jener in Gremmelsbach mit 342 Personen. Sämtliche Briefwähler werden in einem vierten Bezirk zusammengefasst.

Wer kann gewählt werden?

Beworben haben sich in Triberg zwei Kandidaten, die beide auch vom Gemeindewahlausschuss zugelassen wurden. An erster Stelle auf dem Stimmzettel steht Sven Ketterer, an zweiter Stelle Tomasz Stuka. Beide wohnen in Triberg.

Ein dritter Platz auf dem Wahlzettel ist frei. Hier können die Wähler – wie bei jeder Bürgermeisterwahl – auch einen anderen Kandidaten aufstellen und wählen. Diese Person muss wählbar und durch den Eintrag auf dem Stimmzettel eindeutig identifizierbar sein, indem beispielsweise Wohnanschrift oder Beruf zusätzlich zum vollen Namen angegeben werden.

Wie hoch ist der Anteil der Briefwähler?

„Bisher wurden 614 Wahlscheine ausgestellt“, informiert Dold am Donnerstagvormittag. Theoretisch können Briefwahlunterlagen noch bis diesen Freitag, 7. November, 18 Uhr beantragt werden – allerdings empfiehlt die Stadtverwaltung bei kurzfristigen Anträgen, die Unterlagen persönlich im Rathaus abzuholen, was zu den Öffnungszeiten des Bürgerservice möglich ist.

Einige Triberger haben ihre Stimme für die Bürgermeisterwahl bereits abgegeben. 393 Wahlbriefe sind Dold zufolge bis Donnerstagvormittag im Rathaus eingegangen. „Wahlbriefe können noch bis Sonntag, 18 Uhr, im Briefkasten des Rathauses eingeworfen werden.“

Wie viele Helfer sind am Sonntag im Einsatz?

Um am Wahltag einen möglichst reibungslosen Ablauf zu ermöglichen, braucht es viele helfende Hände. Insgesamt sind nach Angaben von Dold in Triberg 35 Wahlhelfer im Einsatz.

Wann und wo wird das Ergebnis präsentiert?

Wenn um 18 Uhr die Wahllokale schließen, geht es an die Auszählung der Stimmen. Direkt im Anschluss wird das Wahlergebnis publik gemacht. Dold rechnet damit, dass das gegen 19 Uhr der Fall sein wird. Verkündet wird das Ergebnis im großen Kurhaussaal statt. Saalöffnung ist um 18 Uhr. „Die Bevölkerung ist hierzu herzlich eingeladen.“, heißt es aus dem Rathaus.