Die Stadt VS plant Bauinvestitionen von rund 73 Millionen Euro für 2026 und 2027. Welche Projekte profitieren – und wo die größten Millionenblöcke liegen.
Rund 73,5 Millionen Euro möchte und muss die Stadtverwaltung in den Jahren 2026 und 2027 in den Hoch- und Tiefbau oder der Planung entsprechender Projekte investieren. In den kommenden Sitzungen beraten die Stadträte darüber, ob es bei den geplanten Investitionen bleibt. Das sind die großen Maßnahmen im neuen geplanten Doppelhaushalt.
Stadtentwicklung & Verwaltung: 26,3 Millionen Euro
Die Neuordnung des Rössle-Areals ist mit 7,5 Millionen Euro der größte Einzelposten für die Jahre 2026 und 2027. Zudem erhält das Projekt eine Verfügungsermächtigung für weitere 19 Millionen Euro. Auch bei der Teilzentralisierung der Verwaltung am Oberen Brühl wird weiter investiert (6,5 Millionen Euro), für das weitere Sanierungsgebiet sind 1,2 Millionen Euro eingestellt. Die Bäder VS werden mit fünf Millionen Euro für das neue Zentralbad bedacht. Die Umnutzung der VHS am Münster schlägt mit 3,25 Millionen Euro zu Buche. Weitere Investitionen: Brandschutz Franziskanermuseum (1,38 Millionen Euro), Sanierung Rathaus (eine Million), Sofortmaßnahmen am Heimatmuseum Schwenningen (500 000 Euro).
Schulen & Bildung: 22 Millionen Euro
4,5 Millionen Euro werden in den kommenden beiden Jahren in die Generalsanierung des Schulverbunds am Deutenberg investiert. Die Hallerhöhe wird zur Grundschule umgebaut (3,5 Millionen Euro), die Hirschbergschule wird ebenfalls umgebaut (2,75 Millionen Euro), Sanierungs- und Brandschutzmaßnahmen gibt es an der Bertholdschule (1,75 Millionen Euro). Für den Neubau der Turnhalle der Mühlhauser Schule gibt es 1,4 Millionen Euro, für die neue Jugendverkehrsschule 1,6 Millionen Euro.
Das steht außerdem noch an: Brandschutz an der Golden-Bühl-Schule (1,3 Millionen Euro), der Neckarschule (750 000 Euro), der Schulen in Weigheim (720 000 Euro), Marbach (+ Einrichtung Ganztagesbereich, 1,1 Millionen Euro) und Pfaffenweiler (600 000 Euro) sowie der Schwenninger Bibliothek (1,3 Millionen Euro) und der Umbau der französischen Schule zur VHS (650 000 Euro), der bald abgeschlossen ist.
Verkehr, Tiefbau & Infrastruktur: zwölf Millionen Euro
Viel Geld muss kurzfristig für den Neubau der Bertholdbrücke in Villingen eingeplant werden (2,5 Millionen Euro). Als einziges großes Straßensanierungsprojekt ist die Schleicherstraße in Villingen eingestellt (1,1 Millionen Euro). Saniert wird zudem in das Hochwasserrückhaltebecken Ziegelbach (eine Million Euro), den Brigachradweg, das Baugebiet „Obere Äcker“ Herzogenweiler (jeweils 850 000 Euro), in barrierefreie Bushaltepunkte, die Sanierung des Hubenlochs, den Brückenneubau Peterzeller Straße (jeweils rund 800 000 Euro), die Renaturierung der Brigach, Pflasterarbeiten in der Villinger Innenstadt (jeweils rund 600 000 Euro), Neubau und Sanierung von Spielplätzen sowie neuer Verkehrssignalanlagen (jeweils rund 440 000 Euro).
Kindergarteneinrichtungen: 7,5 Millionen Euro
Die Stadt steckt Geld in den Neubau der Kitas Innenstadt Schwenningen, Oberlin (jeweils 500 000 Euro), Erweiterungen gibt es am Schwalbenhaag und in Pfaffenweiler (jeweils 1,5 Millionen Euro), zudem entsteht die Kita Oberer Brühl (3,5 Millionen Euro).
Feuerwehr: 6,8 Millionen Euro
Die Realisierung des neuen Feuerwehrzentrums (vier Millionen Euro) sowie der Neubau des Gerätehauses in Pfaffenweiler werden vorangetrieben (2,8 Millionen Euro).