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Weltnichtrauchertag Bürgermeisterin fordert Rauchverbot in Wasenzelten

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Noch darf hier in den Zelten geraucht werden: Stuttgarter Frühlingsfest Foto: Stefan Klein

Stuttgart - Seit 2010 darf in den Festzelten auf dem Münchner Oktoberfest nicht mehr geraucht werden. Das könnte nun auch den Besuchern des Wasens blühen – wenn es nach Gesundheitsbürgermeisterin Isabel Fezer geht. „Ich werde mich dafür verwenden, dass in den Bierzelten auf dem Volksfest nicht mehr geraucht werden darf“, sagte Fezer (FDP) am Freitag im Vorgriff auf den Weltnichtrauchertag am 31. Mai.

Bisher dürfen die Wasenbesucher beim Frühlingsfest und beim Volksfest ohne Einschränkung in den Festzelten qualmen. Eine entsprechende Ausnahme vom Rauchverbot in Gaststätten ist im Landesnichtraucherschutzgesetz verankert. Wie Fezer das Landesrecht aushebeln will, ließ sie am Freitag offen. Das Thema Rauchen gerate im Vergleich zum Konsum illegaler Drogen bei der Prävention in den Hintergrund, so die Bürgermeisterin. Nach einer Studie der Stadt Stuttgart sind zehn Prozent aller Todesfälle in der Landeshauptstadt auf die Folgen des Tabakkonsums zurückzuführen. Der Gemeinderat will bereits ein Rauchverbot auf Spielplätzen aussprechen.

Im europäischen Vergleich gilt Deutschland als eines der Länder mit der laxesten staatlichen Vorsorge gegen Tabaksucht. Vor allem die Länder und der Bund seien in der Pflicht, Tabakwerbung, den leichten Zugang zu Zigaretten und das Rauchen in Gaststätten zu unterbinden, so Fezer. Mit einem Rauchverbot in den Festzelten auf dem Cannstatter Wasen könne auch auf kommunaler Ebene ein Beitrag zur Gesundheitsprävention geleistet werden.

Am Weltnichtrauchertag bietet die Stadt auf dem Marktplatz kostenlose Tests und Beratung zu typischen Rauchererkrankungen an. Nach Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist die sogenannte Chronisch-Obstruktive Lungenerkrankung, auch Raucherhusten genannt, die dritthäufigste Todesursache. Besonders langjährige Raucher sind davon betroffen.

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