Ein Kunstprojekt im Café Vielfalt war eine von mehreren abwechslungsreichen Veranstaltungen zur Aktionswoche zum Weltfrauentag in St. Georgen. Foto: Stephan Hübner

Im Café Vielfalt sind Besucherinnen zum Weltfrauentag kreativ und tauschen sich aus. Die Resonanz ist durchweg sehr begeistert.

Anlässlich der Aktionswoche zum Weltfrauentag fand im Café Vielfalt ein Kunstprojekt mit dem Titel „Mona Lisa“ statt. Dabei boten die beiden Kunsttherapeutinnen Petra Glünkin und Marianne Müller den Besucherinnen die Möglichkeit, die von ihnen erstellten Vorlagen der Mona Lisa abzupausen, zu bemalen oder zu bekleben.

 

Es gehe nicht um Perfektion, sondern ums Machen, ins Gespräch kommen und zu sich selbst finden, so die beiden. Denn jede sei auf ihre Art kreativ. Zehn Frauen beteiligten sich über den Tag verteilt.

Positive Rückmeldungen erhalten

Das Café Vielfalt habe sich von jeher an der Aktionswoche beteiligt, so Kirsten Heinzmann. Geplant gewesen sei dieses Mal ein gemeinsam erstelltes Bild in Rastertechnik. Dann habe man aber erkannt, dass die Anfertigung individueller Kunstwerke am besten umsetzbar sei. Überlegt werde noch, diese eine Zeit lang im Café Vielfalt auszustellen.

Zur Aktionswoche gab es verschiedenste Aktionen, beginnend im Februar mit „Typisch Frau“. Dabei waren Frauen und Männer aufgerufen, auf Zetteln zu notieren, was das ihrer Ansicht nach bedeutet. Die Zettel wurden dann in der Aktionswoche im Café Vielfalt ausgelegt. Laut Antonia Musacchio-Torzilli, Leiterin der Wirkstatt, kam dies sehr gut an und diente als Gesprächsgrundlage.

Auch ein Frauen-Nachmittag im Hallenbad wurde positiv aufgenommen. Weitere Aktionen waren unter anderem ein Schnupperkurs „Frauengesundheit“, eine für Frauen kostenlose Führung durchs Phonomuseum oder die Präsentation „Große Frauen – Große Geschichten“ von Schülerinnen der Robert-Gerwig-Schule. Darin ging es um Mut, Talent und die Widerstandskraft inspirierender Frauen.

Über Kinderarmut sprach Catrin Boldebuck bei einem Vortrag. Den Schlusspunkt bildete das Kabarett „Die Puderdose“ im Theater im Deutschen Haus. Insgesamt waren die Rückmeldungen laut Musacchio-Torzilli sehr positiv. Viele Teilnehmerinnen lobten die Ausgewogenheit von ernsten Themen, Unterhaltung und Kreativität.