Skicrosserin Daniela Maier stößt auf ihr Traumcomeback an, Snowboard-Ass Jana Fischer verpatzt den Weltcup-Auftakt und Biathletin Julia Tannheimer glänzt in der DSV-Staffel.
. Besser kann man sich nach einer fast einjährigen Wettkampfpause nicht zurückmelden: Daniela Maier (28/SC Urach) stand beim Weltcup-Auftakt im Skicross im französischen Val Thorens in beiden Rennen auf dem Treppchen.
Am Donnerstag belegte die Furtwangerin den dritten Rang, am Freitag verbesserte sich die 28-Jährige Skicrosserin noch einmal: Rang zwei hinter der Kanadierin India Sherret.
Der Gesamtweltcup
Damit hat die Olympia-Dritte bereits 140 Weltcuppunkte gesammelt. Nur Marielle Thompson (Kanada, 160) und India Sherret (145) liegen vor der Schwarzwälderin.
Weiter geht es bereits am Montag (19.45 Uhr, Qualifikation) und Dienstag (18.30 Uhr) in Arosa (Schweiz). Läuft es für Daniela Maier optimal, dann könnte sie im Ranking ganz nach vorne rücken.
So feiert Daniela Maier
Und wie hat Daniela Maier die beiden Podestplätze gefeiert? „Krass gefeiert haben wir nicht. Wir haben natürlich darauf angestoßen, vor allem weil Florian Wilmsmann jetzt Worldcup-Leader ist. Ich bin mit meiner Leistung mehr als zufrieden. Jetzt weiß ich, wo ich stehe und dass ich wirklich wieder ganz vorne mitfahren kann. Das gibt mir sehr viel Selbstvertrauen“, will die Furtwangerin nun in Arosa nachlegen.
„Da wird eine andere Kursführung geben. Da bin ich mal gespannt. In Arosa ist der Start immer sehr entscheidend. Dieser ist ja bekanntlich nicht meine Stärke. Ich werde 100 Prozent geben und will einfach Spaß haben.“
Jana Fischer
Nicht so gut lief es für Snowboardcrosserin Jana Fischer (Bräunlingen, SC Löffingen). Die WM-Sechste erwischte im italienischen Cervinia keine ideale Fahrt. Fischer schied so bereits im Vorlauf aus. Am Ende stand der 22. Rang beim Weltcup-Auftakt.
Den Saisonauftakt in Italien gewannen Jakob Dusek (Österreich) und Lea Casta (Frankreich). Weiter geht es für die Snowboard-Asse erst am 24. Januar in Dolni Morava (Tschechien).
Julia Tannheimer
Die Absolventin des Furtwanger Skiinternats steigerte sich in Hochfilzen (Österreich) von Tag zu Tag. Nach Rang 29 im Sprint verbesserte sich die 19-Jährige im Verfolger auf Platz 17.
Am Sonntag folgte dann ein grandioser Auftritt in der deutschen Staffel. Tannheimer – als zweite Deutsche ins Rennen gegangen – brachte das DSV-Team mit nur einem Nachlader und einer starken Leistung in der Loipe in Führung. Praktisch zeitgleich mit der französischen Staffel schickte Tannheimer (DAV Ulm) Selina Grotian als Zweite ins Rennen.
Der Vorsprung auf Bulgarien (3.) von Frankreich und Deutschland betrug schon rund 30 Sekunden. „Das hat riesig Spaß gemacht“, diktierte Tannheimer wenig später ins ZDF-Mikrofon.
Selina Grotian und Franzi Preuß machten am Ende den deutschen Staffelsieg perfekt. Klar, dass der Jubel riesig war. Startläuferin des DSV war Vanessa Voigt.