Ausgerechnet vor Weihnachten hatte ein Unbekannter bei Rheinau mehrere Hundewelpen ausgesetzt. Nun hat die Polizei einen Tatverdächtigen ausfindig gemacht. Foto: Polizei

Im Fall der vergangene Woche in Rheinau ausgesetzten Hundewelpen haben die Beamten der Polizei einen Tatverdächtigen ausfindig gemacht.

Anhand mehrerer Hinweise kamen die Ermittler auf die Spur eines 59-Jährigen, teilt die Polizei mit. Er steht nun in Verdacht, die etwa elf Wochen alten Hunde ausgesetzt zu haben.

Im Haus des Mannes fanden Beamte die mutmaßlichen Wurfgeschwister und Muttertier der gefundenen Welpen. Sollte eines der Tiere verendet sein, könnte dem 59-Jährigen ein Strafverfahren drohen, so die Polizei.

Eine Spaziergängerin hatte am Mittwochvormittag vergangene Woche in Rheinau beim Zusammenfluss des Acher- und des Renchflutkanals einen einzelnen Welpen gefunden. Das etwa zwölf Wochen alte Tier war dort offenbar einfach ausgesetzt worden, teilte die Polizei am Freitag mit.

Im Bereich der sogenannten Maiwaldsiedlung in Rheinau waren in den Tagen zuvor bereits fünf weitere Welpen – mutmaßlich die Geschwister des Nachzüglers – aufgefunden worden.

Die Tiere befinden sich seither in einem Tierheim. Wie lange die Tiere in Regen und Kälte haben ausharren müssen und ob alle gefunden wurden, ist noch offen.