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Wellendingen Narrenzunft unterstützt örtliche Gastronomie

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Robert Baier und seine Frau Anja hatten die Idee: Jetzt gibt es einen Spendenaufruf zur Unterstützung der örtlichen Gastronomie.Foto: rd Foto: Schwarzwälder Bote

Wellendingen (rd). Die Corona-Krise bedeutet für die Gastronomie-Branche, dass alle Gaststätten den Betrieb einstellen müssen – bis auf diejenigen, die Mitnahmeartikel oder einen Lieferservice anbieten.

Die Wellendinger Narrenzunft ergreift jetzt die Initiative, um die örtliche Gastronomie zu unterstützen. Zunftmeister Robert Baier macht sich nach eigener Aussage schon wochenlang darüber Gedanken, wie man die Gasthäuser unterstützen kann. Viele sind nicht mehr übrig. "Schlüssel", "Bahnhof", "Keltenstube" oder "Grüner Baum" sind Namen aus der Vergangenheit der Ortschaft.

Heute sind noch "Antalya", das "Schlössle" und der traditionsreiche "Adler" in Betrieb. Wobei: In Betrieb ist derzeit eigentlich nur das "Antalya". Und das auch nicht in vollem Umfang. Denn Stammtisch ist derzeit nicht möglich, Gerichte können nur bestellt und abgeholt werden.

Der "Adler" ist komplett zu. Der neue Besitzer Mehmet Sengül ist Vater einer jungen Familie mit drei kleinen Kindern. Die Lage der Betreiber als schwierig zu beschreiben wäre wahrscheinlich untertrieben. "Wir werden eine Spendenaktion machen", hat Baier beschlossen. "Die Gaststätten sind für die Einwohner und vor allem für die Vereine im Ort sehr wichtig. Wir brauchen sie auch zukünftig als Lokalitäten für unsere Generalversammlungen oder andere Zusammenkünfte."

Deshalb wird die Narrenzunft vorangehen und zunächst 300 Euro auf das Spendenkonto überweisen. Baier und mehrere Narrenräte haben privat weiteres Geld eingezahlt und hoffen, dass sich über die Aufrufe im Mitteilungsblatt der Gemeinde, in sozialen Netzwerken und durch weitere Kanäle andere Vereine und Privatleute diesem Spendenaufruf nachkommen. "Die örtlichen Industriebetriebe kann ich derzeit nicht ansprechen, die haben ihre eigenen Probleme", betont Baier.

Das gespendete Geld soll je zu einem Drittel dem "Antalya", dem "Schlössle" und dem "Adler" zu Gute kommen – wobei deren Betreiber von ihrem Glück noch gar nichts wissen, sondern erst durch die Veröffentlichung darauf aufmerksam werden.

Wie viel Geld zusammenkommt, kann Baier derzeit nicht abschätzen. Auf die Wirkung des Spendenaufrufes sind alle Beteiligten mehr als gespannt.

Weitere Informationen: www.narrenzunft-wellendingen. de

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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