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Wellendingen Laufend in Kontakt mit den Kliniken

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"Blache Medical" (Wellendingen) ist 2018 einer der "Top-Innovationsfirmen" in Deutschland und feiert bei der Preisverleihung in Ludwigsburg (von links): Markus Schönfeld, Stefanie Blache, Jason Schlimm, Bürgermeister Thomas Albrecht, Geschäftsführer Sven Blache, Steffen Nolte und Jens Keller. Foto: Albrecht Foto: Schwarzwälder Bote

Die Blache Medical GmbH ist eine der "Top 100 innovativsten mittelständischen Firmen im Bundesgebiet" in diesem Jahr. Dies ergab eine Analyse der compamedia AG unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Nikolaus Franke.

Wellendingen. Rund 3800 Firmen hatten sich für die Ausscheidung interessiert, für viele waren jedoch die Anforderungen zu hoch. Von 471 Bewerbungen wurden am vergangenen Freitag im Rahmen einer Gala im Ludwigsburger Schloss unter Schirmherrschaft des aus dem Fernsehen bekannten Mentors Ranga Yogeshwar die Sieger präsentiert.

Bereits zum 25. Mal wurden die Top-100-Unternehmen des Mittelstandes ermittelt. Dabei geht es um eine branchenunabhängige Auszeichnung, von der Versicherung bis zur Bäckerei sind die unterschiedlichsten mittelständischen Unternehmen dabei.

Für Geschäftsführer Sven Blache ist es nicht die erste Auszeichnung. Der Chirurgiemechanikermeister war schon Kammersieger, Landessieger und Bundessieger und hat mit seiner Firma den Motivationspreis der Robin Akademy 2017 gewonnen.

Gegründet hatte er die Firma am Wellendinger Ortseingang 2005, mittlerweile hat sie zehn Beschäftigte. Abteilungen in großen Medizinbetrieben waren ihm zu unübersichtlich, Strukturen zu schwerfällig. Gefertigt wird bei Blache Medical das gesamte Instrumentarium für die Neurochirurgie, die Orthopädie oder die Gefäßchirurgie. Blache wollte die zervikalen oder lumbalen Küretten, die Mi­kro-Dissektoren, kleinsten Scheren oder Klemmen schneller und besser machen. "Wo andere Maschinenarbeit abliefern und aufhören, da fangen wir erst an. Zum Beispiel mit der Montage und Veredelung", sagt er. Und das zeichnet die Firma bis heute aus.

Ab 2012 wurden erste Kunden in den USA bedient. Ein Wendepunkt habe sich 2015 ergeben: Soll man mit damals drei Mitarbeitern so bleiben oder weiter expandieren, stellte sich als Frage. Die Zeichnen wurden auf Vollgas gesetzt. Zu Recht, heute ist Blache Medical mit Kunden in Europa, den USA, in Südafrika und China auf bereits vier Kontinenten tätig. Ganz wichtig ist Sven Blache: Es ist die Lei­stung des gesamten Teams, nicht nur von ihm allein. Seine Mitarbeiter erarbeiten zum Teil eigene Lösungen und dürfen dann den Instrumenten eigene Namen geben. Es entstehen keine Massenprodukte, sondern Kleinserien und sogar Einzelanfertigungen.

Trotz engen Vorgaben der Normen ist eine sehr schnelle Arbeitsweise möglich. "Im Extremfall kommt die Kundenanfrage Abends, und durch schnelle Entscheidungen erfolgt das Angebot an den Kunden noch vor Sonnenaufgang", schmunzelt Sven Blache.

Von andern Firmen in derselben Branche hebt er sich nicht so sehr durch spezielle Produkte, sondern viel stärker durch die ganze Firmenarbeitsweise ab. Laufend ist Sven Blache in Kontakt mit Kliniken, Krankenhäusern und sogar direkt mit den Ärzten, die seine Instrumente einsetzen. Da entstehen durchaus eigene Lösungen, immer wieder werden besondere Spezialitäten entwickelt.

Die fertigen Produkte gehen zum Teil an Händler, aber immer öfter direkt an den eigentlichen Anwender. Und trotzdem oder gerade deshalb wollen Sven Blache und seine Frau Stefanie die familiäre Atmosphäre in der Firma unbedingt beibehalten.

 
 

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Armin Schulz

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