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Wellendingen In Sachen Medien ein Paradebeispiel

Von
Netzwerkbetreuerin Elena Reichel (hinten links) und Multimediaberaterin Johanna Hummer freuen sich ebenso wie Schulleiter Harald Gauß (rechts) über die Urkunde, die von Stefan Kaiser überreicht wird. Angelina (vorne links) und Jasmin aus der Klasse 4b lernen in der Neuwies-Schule von Anfang an, wie Medien eingesetzt werden können. Foto: Neuwies-Schule Foto: Schwarzwälder Bote

Seit diesem Schuljahr hat die Neuwies-Schule Wellendingen die Aufgaben als Referenzschule des Landesmedienzentrums für den Kreis Rottweil übernommen und bekam nun für ihre Leistungen und ihre Vorbildfunktion eine Urkunde und kleine Präsente überreicht.

Wellendingen. Mit ihrem Medienprofil und dem ausgearbeiteten Medien-Curriculum nimmt die Grundschule damit eine Vorreiterrolle bei der Integration von digitalen Medien in den Unterricht der Grundschulen ein.

Gerade aktuell profitiert die Schule durch die fortgeschrittenen digitalen Grundlagen, wie einer Schulinfo-App und Lehrer-iPads und vertiefte Kenntnisse im Umgang mit digitalen Medien. Schulleiter Harald Gauß betont die Vorteile, die sich für einen gut laufenden Fernunterricht (Videokonferenzen, Erklärvideos und Aufgabenkontrolle) daraus ergeben hätten, dass die Grundschüler einfach schon affin im Umgang mit digitalen Medien seien und viele Grundkenntnisse hätten.

Computerraum, WLAN und begleitender Unterricht

Als Referenzschule für Medienbildung stellt die Wellendinger Schule ihre Erkenntnisse und Erfahrungen anderen Grundschulen im Landkreis zur Verfügung und unterstützt die Berater des Landes- und des Kreismedienzentrums Rottweil in der Beratung beim Einsatz von Medien im Unterricht.

Stefan Kaiser, Leiter des Medienzentrums Rottweil, ist glücklich über die gute Zusammenarbeit. Viele Schulen seien gerade in der Erarbeitung ihrer Medienkonzepte. Hierfür seien vorhandene Beispiele, Erfahrungen und praktisch ausgearbeitete Möglichkeiten sehr wertvoll.

Die Neuwies-Schule hat einen Computerraum mit pädagogischer Musterlösung, Präsentationsmöglichkeiten in den Klassenzimmern, WLAN und Mobil Device Management für die zahlreichen Schüler- und Lehrer-iPads.

Wichtig ist das pädagogische Konzept zur Umsetzung im Unterricht. Mit ausgewiesenen Medienstunden und einem gut strukturierten aufbauenden Medien-Curriculum geht die Schule über manche Anforderungen hinaus. Für die Ausarbeitung waren hierfür die Netzwerkbetreuerin Elena Reichel und die Multimediaberaterin Johanna Hummer federführend.

Das Landesmedienzentrum und das Kreismedienzentrum können hier unterstützen und bieten Fortbildungen, Unterrichtsmaterialien und Ideen an und begleiten die Schule dadurch auf dem Weg zur Umsetzung der Medienbildung im Unterricht.

Zusätzlich hat die Schule wöchentliche Minifortbildungen zur Handhabung neuer Apps für das Kollegium eingeführt. So werden die Kinder, aber auch Eltern und Lehrer angemessen auf ein zunehmend medial geprägtes berufliches und privates Leben vorbereitet.

Offizielle Übergabe der Urkunde des Landesmedienzentrums

Schon mehrmals boten die Pädagogen der Neuwies- Schule an Nachmittagen Schul- und Konzeptvorstellungen für interessierte Schulen an. Für den Tag der offenen Tür wurden kleine Projekte vorbereitet, und der Referenzschulnachmittag war auch schon geplant. Letztere fielen jedoch der Corona-Krise zum Opfer, werden aber nach Möglichkeit im Herbst nachgeholt.

Stefan Kaiser überbrachte nun in Vertretung des Landesmedienzentrums und deren Berater Frank Klimmek und Felix Stier die Urkunde. Bei der Übergabe betonte er das große Engagement des Kollegiums, das durch dieses Modell auch eine Mehrbelastung ertragen müsste.

Für die Aufgaben, die folgen, wünschte er der Schule Kraft und den Mut, weiter voranzuschreiten. Für die dazu benötigte Energie brachte er jeder Lehrkraft eine Powerbank mit.

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