Ein Wirtshaus-Singen wird von der Ortsgruppe Wellendingen des Schwäbischen Albvereins am Freitagabend zum ersten Mal im Wellendinger Gasthaus Schlössle veranstaltet. Dabei sorgen die Heuberger Spitzbuben mit Volks- und Wanderliedern für Stimmung. Foto: Riedlinger Foto: Schwarzwälder Bote

Geselligkeit: Erstes Wirtshaussingen der Albvereinsortsgruppe

Wellendingen (rd). Immer wieder versucht die Ortsgruppe Wellendingen des Schwäbischen Albvereines mit ihrem Vorsitzenden Waldemar Rapp, neue Wege zu gehen: Am Freitagabend war zum ersten Mal ein Wirtshaussingen im Gasthaus Schlössle angesagt.

Damit wolle man eine alte Tradition erhalten beziehungsweise wieder aufleben lassen, so Waldemar Rapp. Früher seien die Männer in die gemütliche Dorfkneipe gegangen, hätten dort Karten gespielt und gesungen. Es habe zu dieser Zeit kein Internet und kein Smartphone gegeben. Man habe miteinander noch schwätzen können. Heute nun gebe es bei der Ortsgruppe des Albvereines einen deutlichen Frauenüberschuss.

Dies tue der Stimmung keinen Abbruch, denn auch die Frauen seien dem Singen nicht abgeneigt. "Also mached Werbung, dass beim nächsten Mal die Bude auseinanderbricht und das Personal verdreifacht werden muss", forderte er in seiner markanten Art seine Vereinsmitglieder auf. Und für die Stimmung sorgten sehr routiniert die beiden "Heuberger Spitzbuben" Arnold Walter aus Oberdigisheim am Akkordeon und Peter Weinmann aus Weilen unter den Rinnen an der Gitarre.

Sie hatten ein Liederbüchlein mit traditionellen Volks- und Wanderliedern mitgebracht und auf den Tischen ausgeteilt. Aus einem Fundus von insgesamt 86 Liedern konnte sich das Publikum seine Favoriten auswählen, die dann zusammen gespielt und gesungen wurden. Sofort nach den ersten Takten hatten die beiden Musiker ihre Zuhörer und Mitsinger für sich gewonnen und sorgten in der heimeligen Atmosphäre des Schlössle für einen gemütlichen Abend.

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