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Wellendingen Der Strohbärtag soll Tradition werden

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In der 95. Hauptversammlung der Narrenzunft Wellendingen im Gasthaus Adler begrüßten der für die kommenden vier Jahre wiedergewählte Zunftmeister Robert Baier (links) und sein Stellvertreter Gerd Angst (rechts) am Samstag Maximilian Schwarz als neuen Zunftrat und ernannten Gerold Maier für langjährige Zugehörigkeit und Verdienste um die Zunft zum Ehrenmitglied. Foto: Riedlinger Foto: Schwarzwälder Bote

Als ein ruhiges bezeichnete Zunftmeister Robert Baier in der 95. Hauptversammlung der Narrenzunft Wellendingen das abgelaufene Jahr.

Wellendingen. In diesem Jahr ist die Fasnetssaison deutlich länger und mit dem erstmalig geplanten Strohbärtag wartet eine neue Veranstaltung der umtriebigen Narrenzunft in den Startlöchern.

Eine Vielzahl von Aktionen hielt die Mitglieder der Narrenzunft laut Schriftführer Reiner Hermann im vergangenen Jahr auf Trab: Zum einen war es natürlich die Fasnet an sich mit Narrenbaumstellen, Klepfer-Nachmittag, Maschkerer-Abend und die Teilnahme an zwei sehr gut besuchten Narrentreffen in Gosheim und in Kiebingen. Nicht zu vergessen das Befreien der Schüler und Kindergartenkinder und die Bürgermeisterabsetzung sowie der abendliche Hexentanz vor dem Schloss am Schmotzigen.

Hochkarätiger Zunftball

Auch der Zunftabend hatte mit einem hochkarätigen Programm viele Feierlustige in die Neuwieshalle gelockt. Nur am Montag spielte das Schmuddelwetter beim historischen Narrensprung nicht so recht mit, wobei sich 220 Schellnarren auch davon nicht abhalten ließen.

Und zum anderen standen natürlich außerhalb der fünften Jahreszeit auch noch weitere Aktionen wie eine Maiwanderung nach Feckenhausen oder ein Grillfest in Haigerloch auf dem Programm. Auch das Kinderferienprogramm oder der Adventsnachmittag der Vereine war zu absolvieren.

Kassierer Jochen Küfner konnte einen ausgeglichenen Haushalt bekannt geben, Ausgaben und Einnahmen hielten sich die Waage und die Narrenzunft verfügt über einen geordneten Kassenbestand.

Besonderen Dank und Anerkennung sprachen Zunftmeister Robert Baier und sein Stellvertreter Gerd Angst mehreren Mitgliedern aus, die sich seit Jahren sehr stark für die Zunft engagieren. So erhielten Zunftmaler Peter Banholzer für das Malen der Bühnenbilder und der Larve des zu verlosenden Narrenkleides seit vielen Jahren ebenso ein Weingeschenk wie Elmar Rieble für das Drücken der Glocken und Robert Leibold für die Bodenlegearbeiten sowie Franz Koch für die Malerarbeiten im frisch renovierten Büro des Narrenhäusles. Dasselbe Geschenk ging auch an Larvenschnitzer Thomas Hahn und an Gisela Geiger, die sich seit vielen Jahren akribisch um den Stoff für die Narrenkleider kümmert.

Vortrag im Bürgerhaus

Neben den beiden Narrentreffen in Hirrlingen und Bad Säckingen ist für dieses Jahr etwas ganz Neues geplant: nach einer Idee von Guido Hermann und Hartmut Ratz soll am 2. Februar erstmals ein Strohbärtag durchgeführt werden. Dabei sollen nach einem Vortrag von Werner Baiker im Bürgerhaus ab 11.30 Uhr in mehreren Scheunen in der Lembergstrasse verschiedene Strohbären frisch gebunden und anschließend zu einem Umzug zusammengeführt und auf dem Schlossplatz dem Publikum vorgestellt werden.

Angesagt haben sich schon die Poppele-Zunft aus Singen, die Narrenzünfte Böttingen und Binsdorf, die Habermuaszunft Bubsheim, die Butzenzunft Kiebingen sowie die Narrenzunft Empfingen und natürlich die gastgebende Zunft Wellendingen.

Auch der Klepfer-Nachmittag und das abschließende Narrenbaumstellen werden in diesen Event integriert.

wellendingens Bürgermeister Thomas Albrecht fand es in der Hauptversammlung "unfassbar klasse", den Strohbärtag als Veranstaltung zu versuchen und verlieh gleichzeitig seinem Wunsch Ausdruck, dass man vielleicht in zehn Jahren schon über die Planung des zehnten Strohbärtages sprechen könne.

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