Über ein schönes Ambiente beim Roten Löwen freuen sich (von links): Alexander Tröndle, Michael Rieger, Daniel Stephan und Matthias Woll. Foto: Stephan Hübner

Einen weiteren Schritt zur Verschönerung des Areals rund um den Roten Löwen in St. Georgen geht die Stadt aktuell mit der Baugenossenschaft Familienheim bei den Pflanzarbeiten.

Laut Stadtbaumeister Alexander Tröndle ist es schon der dritte Anlauf, da Ausschreibungen zum Teil keinen Wettbewerb brachten. Ursprünglich angedacht war auch, die Parkbucht an der Hauptstraße aufzulösen.

 

Nun ging es aber ausschließlich um den Gartenbereich. Mit den Planungen beauftragt war das Landschaftsarchitekturbüro „faktorgruen“ aus Freiburg vertreten durch Daniel Stephan, mit der Ausführung Garten- und Landschaftsbau Woll aus Bonndorf, vertreten durch Geschäftsführer Matthias Woll.

Die Arbeiten beinhalteten auch den barrierefreien Zugang zum Café auf der Gebäuderückseite und 16 Fahrradständer, wo gebrauchte Maggiaplatten aus dem alten Rathaus Verwendung fanden.

Ladepunkte für E-Autos

Bereits in Betrieb sind zwei neue Schnellladestationen und zwei reguläre Ladepunkte als Ersatz für die vormals unterhalb des Rathauses, betrieben von der EGT. Neu sind zwei Behindertenparkplätze und einer für Caterer vor dem Gebäude.

Zudem gibt es in unmittelbarer Nähe 16 reguläre Parkplätze. Zu erledigen sind nur noch wenige kleinere Arbeiten. Insgesamt kostete das Projekt etwa 260.000 Euro, 60 Prozent davon getragen vom Land.

Rieger lobte die gute Planung und nannte die Arbeiten eine Klasseleistung. Das Bauamt habe alles gegeben, damit das Projekt flutsche. Nun hoffe er, dass in der Spielstraße tatsächlich nur noch auf den ausgewiesenen Parkplätzen geparkt werde.

Die Planung von „faktorgruen“ sei gelungen, so Tröndle, und mit Woll sei es ein tolles Miteinander gewesen. Es habe nie ein „Machen wir nicht“ gegeben, für alles habe man eine Lösung gefunden.

Optisch klarer Zugang

Optisch biete sich nun ein klarer Zugang, vom Rathaus aus ein wunderbarer Blick zum Roten Löwen. Noch nicht erledigt sind die Pflanzarbeiten. Das liegt daran, dass die Baugenossenschaft Familienheim nach Gesprächen mit Bürgermeister Michael Rieger anbot, das Projekt monetär und mit Arbeiten zu unterstützen. Die sollen am 22. Juli mit etwa 50 Personen von der Stiftung Liebenau bei einem sozialen Tag erledigt werden.

Positives Fazit

Rieger zieht ein positives Fazit. Nun bekomme man langsam ein schönes Ambiente, das tue der ganzen Stadt gut. Eigentlich dürfte man zum Anlass ein kleines Volksfest abhalten, das könnten auch Private organisieren, dazu brauche es aber Leute, die mitmachen.

In dem Zusammenhang erwähnte Rieger, dass sein Vorschlag für einen Feierabendhock am Minigolfkiosk mit Verweis auf die Distanz zur Stadtmitte abgelehnt worden war. „Einfach traurig“ nennt er zudem, dass bereits jetzt Vandalismusschäden an den Außenanlagen beim Roten Löwen zu verzeichnen sind.