Die Polizei hat diese Schmuckstücke sichergestellt und sucht nun nach den Besitzern. Foto: Polizei

Nach der Festnahme eines mutmaßlichen Einbrechers am Donnerstag, 19. Februar, steht die Aufklärung weiterer Wohnungseinbrüche der Polizei Offenburg im Fokus.

Der 40-jährige rumänische Staatsangehörige befindet sich aufgrund eines durch die Staatsanwaltschaft Freiburg erwirkten Europäischen Haftbefehls weiter in Untersuchungshaft. Neben den vier Wohnungseinbruchsdiebstählen in Freiburg und Ettenheim zwischen 2023 und 2025, die dem Haftbefehl zugrunde liegen, ergab sich der Verdacht, dass der Inhaftierte als Täter einer Vielzahl weiterer Einbrüche im südbadischen Raum in Betracht kommt – darunter in Freiburg, Offenburg, Lahr, Herbolzheim und Ettenheim.

 

Dies konnten die Ermittler der Kriminalpolizei Offenburg mit Hilfe des sichergestellten Diebesguts sowie einer Auswertung objektiver Spuren ermitteln und in Verbindung mit dem dringend Tatverdächtigen bringen, heißt es. Der bei den Einbrüchen verursachte Diebstahlschaden dürfte im mittleren fünfstelligen Bereich anzusiedeln sein, während sich der verursachte Sachschaden im unteren fünfstelligen Bereich bewege. Die Ermittlungen dauern noch an.

Der 40-Jährige ist für viele weitere Taten verantwortlich

Es wird geprüft, ob der 40-Jährige zudem noch für weitere Taten verantwortlich ist. Unter dem sichergestellten Diebesgut befinden sich etliche Schmuckstücke, die bislang keiner Straftat zugeordnet werden konnten. Die Ermittler erhoffen sich mit der Veröffentlichung von Fotos des Schmucks, neue Aufschlüsse zu bislang nicht bekannten Tathandlungen zu erhalten, beziehungsweise die Gegenstände mit bereits zur Anzeige gebrachten Straftaten in Zusammenhang zu bringen.

Die Polizei bittet die Eigentümer der abgelichteten Schmuckstücke oder Personen, die Hinweise geben können, sich unter Telefon 0781/21 28 20 zu melden.